[Buch] A Darkness at Sethanon (The Riftwar Saga 3)

Autor: Raymond E. Feist

VÖ: 1987

Genre: High Fantasy

Reihe: The Riftwar Saga Bd.3 (bzw. Bd.4, wenn man den ersten Band teilt)

Weitere Teile: Band 1: Magician und Band 2: Silverthorn

Im Norden Midkemias regt sich ein dunkler Herrscher, der Dunkelelben, Goblins und Trolle um sich sammelt und einen Feldzug gegen das Königreich zu beginnen versucht. Weiterhin sucht er den Tod des Prinzen von Krondor, da, laut einer uralten Prophezeihung, allein dieser vermag, den dunklen Herrscher aufzuhalten. Doch wer ist nun dieser dunkle Herrscher? Das gilt herauszufinden und so taucht der Leser wieder tiefer in die Geschichte Midkemias und letztendlich auch die Geschichte der Welt ein.

Erneut teil Feist hier die Erzählung in zwei Stränge:

Einmal begleitet der Leser einen Trupp, zu dem unter anderen der ehemalige Dieb Jimmy und sein junger Freund Locklear gehören, der sich gen Norden aufmacht, um dort das Reich des dunklen Herrschers zu infiltrieren. Jedoch erleben sie dort einige Überraschungen und treffen auch auf alte Bekannte.
Der andere Teil der Haupthandlung begleitet den größten Magier und den stärksten Krieger Midkemias auf ihrer Reise durch Raum und Zeit, auf der Suche nach Macros – Magiermeister aller Welten. Denn eines ist sicher: ohne dessen magische Unterstützung wird der dunkle Herrscher schwer oder gar nicht zu besiegen sein, immerhin ist der Prinz von Krondor ein einfacher Sterblicher, wie soll es das Dunkle also bannen? Allein Macros kann wissen, um wen es sich eigentlich bei diesem Feind handelt und wie jener besiegt werden könnte.
Dieser Handlungsstrang enhüllt zugleich einiges aus der Vergangenheit Midkemias, erzählt die Geschichte um die Valheru – gefürchtete Drachenherren und ehemalige Herrscher über diesen Planeten.

Wie bei den letzten beiden Bänden ist die Geschichte spannend erzählt und wegen der zwei Erzählstränge sehr abwechslungsreich, aber nicht verwirrend. Sehr schön fand ich, dass kryptische Passagen aus „Magician“ aufgenommen und hier um einiges an Erzählung erweitert wurden. Meiner Meinung nach wird nicht zu viel und nicht zu wenig verraten, was die Mysterien Midkemias und der anderen Welten angeht.

Auch wenn es sich mit den vielen Welten und den Raum-Zeit-Reisen etwas nach Sci-Fi anhört, so braucht niemand Angst zu haben. Midkemia bleibt der zentrale Punkt der Handlung und es handelt sich um vollwertige High Fantasy. Jedoch ist genau dieser Aspekt etwas, was dem Buch eine besonderes Würze verleiht.

Der Abschluss der Reihe ist sehr gelungen, der Leser wird nicht dazu gezwungen, die weiteren Midkemiabücher zu lesen, aber dennoch gibt es genug Anreiz dazu. Nach einer kurzen Pause wird es für mich definitiv weitergehen mit : The Prince of the Blood, welches 20 Jahre später spielt.