[Buch] The Princess Bride

Autor: William Goldman  (*1931)

: 1973, USA

Taschenbuch: 465 Seiten

Preis: 5,01 Euro für die Kindle-Ausgabe

Stichwörter: Fantasy, Klassiker, Satire, Metaerzählung

 

Inhalt: Buttercup ist das schönste Mädchen im ganzen Land, nur verständlich, dass der Prinz von Florin sie heiraten will. Doch dann wird sie entführt, von drei munteren Gesellen…wer kommt zu ihrer Rettung?

Aufbau: The Princess Bride besteht nur aus der Geschichte, die ich in der Inhaltsangabe kurz anriss, sondern hat auch noch eine Rahmenerzählung. In dieser ist das Buch „The Princess Bride“ einem von S.Morgenstern geschrieben worden, welches nun von einem (fiktiven) William Goldman editiert und neu herausgebracht wird. Sein Vater hatte ihm immer diese Geschichte vorgelesen, allerdings wohl mehrere Seiten an vermeidlich langweiliger Erzählung weggelasssen. So schockierte es Goldman, als er einmal das Original las und eine fast andere Geschichte vorfand, die noch seitweisen historische Ergänzungen beinhaltete. Um sein Lieblingsbuch seinem eigenen Sohn näher zu bringen, editiert er schließlich das Original so, dass es der ihm bekannten Version entspricht…
Dementsprechend meldet sich der Editor auch zwischenzeitlich und teilt dem Leser mit, was rausgeschnitten wurde und manchmal sogar auch, wie es weitergeht.

Ganz amüsant fand ich da den Kommentar nach dem Motto „Nein, XY wird nicht sterben, lieber Leser“…ja, ich habe auch schon öfters Bücher vorgeblättert um sicherzugehen, dass mein Lieblingscharaker nicht sterben wird.

So originell ich die Idee mit der Meta-Erzählung auch finde, konnte ich ihr nicht viel abgewinnen und keinen Spaß daran finden. Die Kritik, dass manche Erzählungen gut um die Hälfte gekürzt werden können, kann ich schon nachvollziehen, man hört ja beispielsweise öfters, dass der Herr der Ringe anfangs und zwischendrin viel zu langatmig sei. Aber für mich persönlich gehört zu manchen Büchern das ganze drumherum und nicht nur das bloße plot-hunting. Am Tolkien’schen Universum interessiert mich die Welt beispielsweise viel mehr als seine Hauptgeschichten um das dritte Zeitalter.

Und mit der Binnenerzählung bin ich einfach nicht warm geworden. Ich mag nunmal keine Fantasy-Satire, zumindest nicht dieser Art.

Fazit: The Princess Bride ist nicht schlecht, ich kann schon nachvollziehen, wieso das Buch anderen Leuten gefällt. Aus objektiver Sicht fällt mir da auch nicht viel zum kritisieren ein, dementsprechend vergebe ich 3,5 Sterne.
Technisch interessant gemacht, aber nicht mein Geschmack. Ich bin gespannt, wie mir der dazugehörige Film gefallen wird…