[Buch] The Way of Shadows (Night Angel 1)

Autor: Brent Weeks  (*1977)

: 2009, USA

Reihe: The Night Angel Trilogy (Teil 1)

Deutscher Titel: Der Weg in die Schatten

Taschenbuch: 676 Seiten

Preis: 6,49 Euro für die Kindle-Ausgabe.

Stichwörter: Assassinen, Politik, coming of age

Inhalt: Azoth ist ein kleiner Straßenjunge, der versucht sich mit seinen Freunden Jarl und Doll Girl durchzuschlagen. Doch eines Tages ändert sich sein Leben, als er den bekannten Assassinen bzw. wetboy davon überzeugen kann, ihn in die Ausbildung zu nehmen…und so findet sich Azoth plötzlich in zwei verschiedenen Welten wieder, denn er soll undercover bei einem Duke wohnen und sich unter den Adel mischen, während er zum lautlosen Killer trainiert wird.

Aufbau: Das Buch fängt sicherlich gut an, vor allem der Charakter von Durzo Blint ist dank seiner geheimnisvollen Aura sehr interessant. Doch dann macht die Erzählung den Fehler (zumindest nach meiner Empfindung), mehrere Zeitsprünge einzubauen. Gegen einen Zeitsprung hab ich sicher nichts einzuwenden, aber mehrere Zeitsprünge die zwischendurchn nur kurze Episoden beschreiben, fand ich irgendwie unnötig. Es führte  dazu, dass ich den Draht zu Azoth verloren hab, und zu Durzo Blint nie aufbauen konnte.
Außerdem wirkte die Erzählung stellenweise zu konstruiert, was vielleicht auch eben an der fehlenden Charakterbildung lag, sodass man die Motive der Charaktere kaum verstehen konnte. Das Ende der Erzählung widerum hat mir gut gefallen.

Fazit: The Way of Shadows war jetzt nicht wirklich schlecht, nur irgendwie undurchdacht. Zu verwirrend. Vielleicht liegt mein Unmut auch einfach daran, dass mir die beiden ersten Teile von Weeks Lightbringer Reihe soooo gut gefallen haben, dass ich hier eben zu hohe Erwartungen hatte. Jedenfalls recht durchschnittlich und für mich kein „must read“. Allerdings würde ich die Reihe doch weiterlesen wollen, das Ende hat mich neugierig gemacht.

3stars

 

2 Gedanken zu „[Buch] The Way of Shadows (Night Angel 1)“

  1. Ich fands genau anderes herum: Mich hat der Anfang ziemlich verwirrt. Zu viel Input auf einmal, dann gings aber steil bergauf. Die Charaktere fand ich gut, der Draht zwischen dem Waisenjungen und Durzo wird zwar wie gesagt nicht sonderlich eng geknüpft, aber das liegt wohl eher am Gewerbe, dem die beiden nachgehen, ohne zu viel zu verraten. Sprünge sind drin, aber verwirrend fand ich die nur am Anfang, als eine ganze Welt auf einen zurollte. Zwar ist die Schatten – Triologie tatsächlich nicht so gut wie die Lightbringer, aber wenn man erst die Schatten, dann die Licht Trilogie liest, wird man sicher nicht enttäuscht sein. Von beiden nicht. Mich hat der Autor ziemlich von sich überzeugt und was immer als nächstes von ihm rauskommt, hat seinen Platz in meinem Regal.
    Für mich sind beide Triologien ziemliche Must-Reads-Tipps (auch wenn der 3. Band der Licht-Trilogie noch fehlt ^^)

    1. Verwirrend fand ich die Zeitsprünge nicht, nur unpassend/unnnötig. Ich werd zwar wahrscheinlich die weiterne Bände lesen, aber zumindest den 1.Band fand ich eher durchschnittlich für Fantasy, da find ich die Lightbringer um Weeeelten besser.^^

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