[Film] Die Mächte des Wahnsinns + Moon

Der US-Horrorfilm Die Mächte des Wahnsinns von John Carpenter ist 1994 erschienen. Der Privatdetektiv John Trent wird damit beauftragt den verschollenen Bestseller-Autor Sutter Cane, von dem nach der Veröffentlichung seines neuen Horrorromans Die Mächte des Wahnsinns jegliche Spur fehlt, ausfindig zu machen. Zusammen mit der Lektorin Linda Styles macht sich Trent auf die Suche, die ihn immer weiter in die Fänge des Autors und seinen Geschichten zu ziehen scheint.
Der Film startet recht stark mit einer tollen Prämisse um den um sich greifenden Wahnsinn. Allerdings schwächelte er im letzten Drittel und hatte für meinen Geschmack zu viele Szenenwiederholungen drin (ja, ein gängiges künstlerisches Mittel, aber hier eher nervig). Sam Neill kann hier als Schauspieler überzeugen, aber leider rettet er so auch nicht das letzte Drittel.
Im Vergleich zu neueren US-Horrorfilme sicherlich noch um Längen besser, aber für mich war es dann doch zuviel Effekthascherei, um richtig gut zu sein.

Den britischen Film Moon aus dem Jahre 2009 wollte ich damals schon im Kino sehen, aber es scheiterte wie so oft an einer Begleitung. Irgendwie hatte ich einen Film erwartet, dessen Handlung sich um den Mond zentriert, aber letztendlich ist der nur exotische Kulisse für die Geschichte: in der Zukunft wird der Energiebedarf der Erde durch das auf dem Mond abgebaute Helium-3 gedeckt. Der Astronaut Sam Bell überwacht dort die entsprechenden System schon seit drei Jahren und freut sich auf das Ende seines Arbeitsvertrages – und damit der Rückkehr zur Erde. Doch dann erleidet er bei einer Außenmission einen Unfall…
Es ist definitiv von Vorteil, wenn man so gut wie gar nichts über den Film weiß, umso kurioser wirkt das Geschehen. Ein schöner Film mit einem starken Hauptdarsteller (und Kevin Spacey als Roboterstimme), mit einer am Ende etwas schwächelnden Handlung, ich hätte mir da etwas radikaleres gewünscht.