[Serie] Black Mirror (1-3 Staffel)

Vor einigen Wochen habe ich die Serie von Black Mirror gesehen. Ich hatte lange gezögert, weil ich eigentlich keine große Lust auf eine Anthologie Serie hatte, aber es ist ja auch nicht schlecht, mal keinem längeren Faden folgen zu müssen. Mit 3 Folgen á 45 Minuten war die erste Staffel keine allzu lange Angelegenheit (und die 3 Folgen der zweiten Staffel bzw. 6 Folgen der dritten Staffel habe ich auch direkt im Anschluss verputzt).

Black Mirror könnte man als sozial-medien-kritisch bezeichnen. Jede Episode spielt in einer nahen Zukunft und handelt von den technischen Möglichkeiten und dem Umgang der Gesellschaft/des Menschen damit. Parallelen zur heutigen Zeit mit Themen wie digitalem Terror, totaler Überwachung, verordnetem Medienkonsum, Like-Sucht oder virtual reality lassen sich einfach ziehen, was die Serie umso verstörender macht. Mehr als eine Folge am Stück habe ich nicht geschafft, danach brauchte ich erst mal etwas Verdauungscomedy. Die Themen sind immer hart an der Grenze, aber als rationaler Zuschauer fühlt man sich schon fast dazu verpflichtet zum Zweck der eigenen Aufklärung hinzuschauen. Die Folgen sind alle auf einem hohen Niveau, es war keine dabei, die ich langweilig fand. Das ist schon eine ordentliche Leistung für eine Anthologie-Serie.

Meine persönlichen Highlights: 15 Million Merits (1×2), White Bear (2×2), Nosedive (3×1), San Junipero (3×4) und Men against fire (3×5).

Achtung, White Bear und Men against fire haben einen für die Serie hohen Level an Gewaltdarstellung. San Junipero ist eine der seichteren Folgen. Nosedive für mich die lustigste.

Das Winterspecial White Christmas hebe ich mir übrigens für Weihnachten auf 😉