[Serie] Designated Survivor

Jack Bauer is back! Nein, Designated Survivor ist keine Fortsetzung von 24 (wo ich nach der dritten Staffel ausgestiegen bin), allerdings sehen wir hier Kiefer Sutherland erneut in der Rolle des guten Amerikaners und besorgten Vaters. Ich habe mittlerweile die ersten sieben Folgen rgesehen. Ungewöhnlich für Netflix: die Folgen werden nach und nach veröffentlicht, was wohl daran liegt, dass die Serie aktuell auch auf dem US-Sender abc ausgestrahlt wird.Tom Kirkman ist ein kleiner Fisch in der US-Regierung. Während der Präsident im Kapitol vor dem Kongress die jährliche Ansprache zur Lage der Union hält, harrt Kirkman an einem sicheren Ort aus. Er ist der designated survivor. Reine Vorsichtmaßnahme, falls etwas passiert. Das tut es, das Kapitol wird zerstört, alle dort Anwesenden sind tot und damit Kirkmann neuer Präsident. Huch. Das musste schon Laura Roslin in Battlestar Galactica rocken und mit ähnlichen Problemen (nur ohne Cylons) darf Kirkman nun kämpfen. Die Serie ist actionreich und voll mit amerikanischem Pathos, was durch good guy Kirkmann nur noch extremer betont wird. Keine Offenbarung am Serienhimmel, aber ähnlich wie die ersten Staffeln von 24 ist Designated Survivor kurzweilig unterhaltsam und packend. Man darf nur keine tiefgründigen und interessanten Charaktere wie in Homeland erwarten. Kein must-see, aber wenn man Lust auf eine Serie hat, in der viel passiert und die trotzdem wenig Konzentration erfordert, ist man hier gut bedient.

 

 

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