Previously on Firyar…März 2017

Der März ist nur so vorbeigeflogen. Wir haben unsere Fahrräder zum Check in die Werkstatt des Verkäufers vorbeigebracht. Der Check wurde leider nicht wirklich zufriedenstellend gemacht, aber gut, dass wir mit einem semi-professionellen Rennradfahrer befreundet sind, der bei der Mängelbehebung half. Im März waren wir beim Lieblingsitaliener Pizza essen, zwei mal im Kino (Moonlight und Life) und haben weiter an der Sommertauglichkeit der Terrasse gearbeitet. Währenddessen taten die Meerschweinchen das übliche…

Diesen Monat habe ich für meine Verhältnisse sehr viel gelesen. Momentan lese ich Bücher aus dem Genre Afrofuturism, es macht sehr viel Spaß, Sci-Fi von einer anderen Seite neu zu entdecken. Das ältere The Parable of the Sower/Talents kann ich sehr empfehlen, es ist eine höchst aktuelle Dystopie. Derzeit lese ich Who fears Death von Nnedi Okorafor. Das Prequel The Book of Phoenix habe ich im März gelesen. Ebenso zwei Novellen von der Autorin. Meine Rezension zu Binti habe ich um einen kurzen Kommentar zum zweiten Teil Home ergänzt. Ich kann die Reihe definitiv weiterempfehlen, sie liest sich schnell und ist trotzdem tiefgehend.

Ein Schnäppchen konnte ich machen: Final Fantasy 15, auf das ich schon Jahre warte, ist in mein Regal eingezogen 😀 Und zum Geburtstag (oder etwas füher *hust*) folgt die lang ersehnte Playstation 4. Ich freu mich auf lange Spielsessions, bei der PS4 gibt es einige Titel, die mich brennend interessieren.

Im März gespielt haben wir Star Realms, Neuroshima Hex, Polis, mehrere frustrierende Partien Zombicide und ganz viel Codenames. Außerdem neu ausprobiert Ra, Agamemnon und Dominant Species. Die ersteren sind kurzweilige Spiele (auch) für zwei Leute. Das letzte Spiel ist von GMT, die klassischerweise War Games vertreiben. Dominant Species ist aber als area control einzuordnen: 6 verschiedene Spezies von Säugetieren zu Amphibien kämpfen kurz vor der Eiszeit um die Vorherrschaft auf der Erde. Das survival of the fittest Thema ist wunderbar umgesetzt. Mein Lieblingsspiel wird es aber nicht, da mich die zig Interaktionsmöglichkeiten und ständig nötigen Anpassungen doch sehr überfordern für die relativ lange Spielzeit. Ich wäre wohl damals schlichtweg ausgestorben 🙂 Außerdem angetestet haben wir Gloomhaven, dessen Kickstarter ziemlich gehypt wurde. Bei einem Preis von 70 bis 100 Dollar kann man nicht meckern, die Box ist riiiiesig. Selbst kaufen würde ich es trotzdem nicht, weil mich rollenspielartige Brettspiele nicht so brennend interessieren. Nach nur einer Session kann ich nicht viel zu Gloomhaven sagen, außer, dass es Spaß gemacht hat und sehr vielversprechend wirkt. Mein persönliches Spiele-Highlight des Monats war die Partie Eclipse, die ich ganz knapp mit den Exiles gewonnen habe, juhuu. Natürlich habe ich mir das Spiel wieder selbst schwer gemacht, weil ich ein paar Regeln vergessen hatte und so aus Versehen Siegpunkte „verschwendete“. Ich muss das Spiel definitiv öfters spielen.

 

Ein Gedanke zu „Previously on Firyar…März 2017“

  1. „Ich muss das Spiel definitiv öfters spielen.“ — genau das hat Nadine heute nach zwei Partien auch gesagt. Mit den „Exiles“ konnte ich jetzt auch erste eigene Erfahrungen sammeln. Eigentlich passen die auch ganz gut zu meiner Spielweise. Was „Gloomhaven“ angeht, so geht von der Spiel schon eine gewisse Faszination aus. Viel Spiel fürs Geld, da ist es auch völlig egal, wenn es hinter nicht mehr spielbar ist.

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