Previously on Firyar…Juni

Der Juni war vollgepackt mit schönen Spieltagen mit Freunden und viel Grillen. So kann es doch bitte immer sein. Scipio ist wieder voll genesen und hat mittlerweile sein Kampfgewicht zurück. Ich bin sehr froh, diese tolle Tierklinik entdeckt zu haben, vor allem, da ich mit der alten zunehmend unzufriedener werde. Unsere kleine Cally gedeiht und hat mittlerweile 577g auf den Rippen.

Den Lesemonat habe ich größtenteils mit Fitz & Fool von Robin Hobb verbracht, den letzten Band  Assassin’s Fate durchgelesen und viele Tränen vergossen, weil es so schön-traurig war. Eine ausführliche Rezension folgt noch, sobald ich mich von dem Schock erholt habe, dass die Geschichte um Fitz und Fool nun nach für mich 15 Jahren abgeschlossen ist.
Dann war es Zeit, einen Klassiker nachzuholen: ich habe zum ersten Mal ein Buch von Terry Pratchett gelesen, den ersten Discworld Roman The Colour of Magic. Ich bin sehr enttäuscht, weil er mir überhaupt nicht gefallen hat. Hätte ich nicht noch ein paar Tage auf eine Veröffentlichung warten müssen, hätte ich das Buch abgebrochen. Der Humor war für mich zu platt, alles was ansatzsweise interessant war, wurde zu wenig angeschnitten. Ich hätte es wirklich gerne gemocht, weil ich Terry Pratchett als Person schätzte. Schade. Das gesellt sich wohl zu Harry Potter, mit dem ich auch nichts anfangen konnte.

Besagtes Buch, auf das ich so lange wartete: The Witchwood Crown, Teil 1 von The Last King of Osten Ard. Ähnlich wie Fitz und Fool ist Osten Ard eine Reihe, die ich als Teenager verschlungen und geliebt habe. Sie hat mein Verständnis von Fantasy am stärksten geprägt. Und die ersten Seiten waren wie Nachhause kommen. Schön <3

Der Spielemonat Juni war deutlich besser als der Mai. Gespielt habe ich Takenoko, Phase 10 Master, mehrere Partien Viticulture, Scythe, Winter der Toten, Eldritch Horror mit der Dreamlands Erweiterung (gewonnen, juhuu!), Mission: Red Planet, Machi Koro und Archipelago. Letzteres war leider trotz des ansprechenden Artworks nicht mein Fall, die Mechanik unausgereift und überladen wirkte.

Filmisches: Highlight des Monats war definitiv Wonder Woman. Ich bin sehr verliebt und freue mich schon auf die Comics. Ein weiteres Highlight war das Ende von Six Feet Under, die Serie kann ich in meinen Kanon an Lieblingsserien locker aufnehmen. Die kanadische High School Serie Degrassi haben der Freund und ich zu Ende gebinged und warten gespannt auf die nächste Staffel, die im Juli erscheint. Train to Busan war ein netter koreanischer Horror mit flinken Zombies, aber ich persönlich favorisiere dann doch die koreanischen Horrorfilme mit Geistern. Die zweite Staffel von You, Me, Her flachte leider etwas ab, weil alle Konflikte mit Sex anstatt mit Gesprächen gelöst wurden, aber das Staffelfinale verspricht wieder mehr Spannung. Die 5. Staffel von Orange is the new Black hat wie immer Spaß gemacht, aber sie war nicht ganz so gut wie die vorherigen. Wieso, das hat Amerdale gut zusammengefasst. Letzte Woche haben wir dann auch endlich mit American Gods angefangen. Jepp, man merkt, dass da der Produzent von Hannibal dahinter steckt. Das Artwork ist sehr „artsy“ und surreal, aber mir gefällt das. Die Rollen sind super besetzt (Gillian Anderson <3) und bisher ist die Serie deutlich spannender als die Buchvorlage. Sorry, Neil Gaiman. Zu guter letzt habe ich den Kultfilm Mean Girls nachgeholt, der auf Netflix unter dem deutschen Titel Girl’s Club geführt wird, sehr verwirrend. Jepp, man merkt, dass Tina Fey und Amy Poehler dahinter stecken 😀 Mean Girls war kein gewöhnlicher Teenagerfilm, sondern hatte durchaus einige ernste Subtöne und schon Ansätze von dem Humor aus 30 Rock. (Hallo, Netflix, bringt die Serie endlich!!)

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