Previously on Firyar… August

Der Sommer naht endlich dem Ende, juhuu! Im August haben wir unseren Urlaub in Irland verbracht. Der war okay, aber bei Weitem nicht so schön wie der Urlaub in Schottland letztes Jahr. Ein Bericht folgt noch. Mein liebster Ort war eindeutig Howth bei Dublin, da hätte ich gerne mehr Tage verbracht und die Halbinsel besser erkundet. Wie schön das Meer war, nur leider viel zu kalt zum Schwimmen. Hach. Ich will wieder ans Meer, es macht mich immer so glücklich, wenn ich da bin <3

Zu Ende gelesen habe ich The Witchwood Crown von Tad Williams. Uiui, zum Schluss hin gab es doch einige Überraschungen. Jetzt heißt es wieder warten, bevor es weiter geht in Osten Ard. Außerdem gelesen habe ich The Secret Lives of Introverts und Kindred von Octavia E. Butler, nach The Parable of the Sower und The Parable of the Talents das dritte Buch von ihr dieses Jahr. Hat mir wirklich gut gefallen und kann ich jedem empfehlen. Momentan lese ich Children of Time von Adrian Czajkowski. Es begeistert mich ungemein und ist derzeit heißester Anwärter auf mein liebstes Sci-Fi-Buch des Jahres.

Gesehen habe ich auf Netflix Into the Bone – den Film könnte man als „fiktive Dokumentation“ bezeichnen, die es schafft ohne Schocker Einblick in das Thema Essstörung zu geben. Im August war auch Game of Thrones in aller Munde – nun ja, ich finde die Serie schon seit einigen Staffeln schlecht, die 7. Staffel hat aber noch alles getoppt an schlechten und vorhersehbaren Storywriting. Vielleicht fiel es mir besonders auf, weil ich in den letzten Monaten Robin Hobb und Tad Williams gelesen habe, zwei Fantasyautor*innen, die GRRM sehr inspirierten (ASoIaF hat eine ähnliche Storyline wie die früher erschienene Osten Ard Reihe), und die sich deutlich weiterentwickelt haben in den letzten Jahrzehnten, während Game of Thrones (die Serie, die Bücher kenne ich nicht) wie ein Fantasy-Relikt aus den 90ern wirkt. Aber ist ja nicht alles schlecht, was alt ist. Momentan gucke ich Babylon 5, das entgegen meiner Befürchtungen nicht so furchtbar langweilig ist wie Star Trek, das man wohl nur gucken kann, wenn man nostalgische Gefühle daran hat. Babylon 5 hat tatsächlich sehr interessante Charaktere und für eine 90er Serie erstaunlich viel „Roten Faden“. Auch überraschend war die Serie Glow auf Netflix. Wrestling habe ich nie geguckt/gemocht, aber die Serie um Amteur-Wrestlerinnen aus den 80ern macht unglaublich viel Spaß. Auch Atypical von Netflix hat mich positiv überrascht.

Spieleflop des Monats war First Martians. Ich wollte das Spiel lieben, leider macht es das unglaublich schwer. Die App ist eine einzige Enttäuschung, sie schafft keine Atmosphäre und keine Mehrwert im Spiel, außer, dass sie einen Kartenstapel ersetzt. Besonders geärgert hat mich, dass es kein Tutorial gibt. Letztendlich fühlte First Martians sich leider gar nicht wie „Robinson Crusoe auf dem Mars“ an, sondern wie das Bearbeiten einer Excel-Tabelle. Schade. Allerdings hat mir das Spiel so große Lust auf Robinson Crusoe gemacht, dass wir uns da richtig reingefuchst haben, die Regeln verinnerlichten und nun schon 3 Szenarien geschafft haben. Ausprobiert haben wir außerdem das gehypte Blood Rage. Zugegeben, das Spiel hat wirklich coole Figuren. Was allerdings auch den Preis hochtreibt und verschleiert, dass Blood Rage nicht wirklich etwas besonderes ist. Ein klassisches Area Control Spiel, welches ich alles im allen langweilig fand. Einzige für mich interessante Komponente: es kann auch lukrativ sein Schlachten zu verlieren und seine Krieger in den Tod zu schicken. Trotz eines großen Rückstands auf die Führenden konnte ich am Ende mit 140 Punkten gewinnen, da ich im letzten Zug 84 Punkte durch verlorene Schlachten und tote Krieger einnahm. Nochmal spielen muss ich es nicht, da finde ich Cry Havoc deutlich interessanter. Überraschung des Monats war Magic Maze, das es absolut verdient gehabt hätte, Spiel des Jahres zu werden. Unter Zeitdruck steuern die Spieler gleichzeitig die Figuren durch ein Labyrinth. Jeder kann eine Bewegung ausführen (Spieler A darf nach links schieben, Spieler B nach oben usw). Kooperation und gemeinsames Arbeiten ist wichtig. Problem: man darf nicht miteinander reden 😀 Außerdem auf dem Spieltisch gelandet: Machi Koro, Eldritch Horror (Cities in Ruins), Carcassonne, Bluff und Stronghold. Letzeres erwies sich als einfach zu erlernen und konnte tatsächlich das Thema „belagerte Festung“ gut rüberbringen.

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