Previously on Firyar…November

Der November ist endlich vorbei und hatte viele unschöne Momente. Kara ist nicht ganz unerwartet von uns gegangen, sie litt an großen Zysten und die Hormontherapie wirkte nicht mehr. Völlig unerwartet haben wir Auri bei einer Kastration verloren, auch sie hatte Zysten und sollte nicht Karas Schicksal erleiden, da eine Kastration das einzige dauerhafte Mittel gegen Zysten ist. Es schmerzt noch immer sehr, dass sie nach der OP starb. Beide Schweinchen fehlen uns sehr. Schöne Momente waren der Besuch bei den Stereoschnurrern, verbunden mit einem leckeren Essen beim Griechen (nicht mit den Katern, sondern deren Leibsklaven); sowie die Ankunft unserer beiden Neuschweinchen Helena und Diana, welche die Lücken in unsere Meerschweinchengruppen schließen. Beide kommen von den Notmeerschweinchen.de e.V.

 

Zu Ende gelesen habe ich im November The Core von Peter V. Brett, den letzten Band des Demon Cycle. Das Ende war enttäuschend, es passte nicht zum epischen Ausmaß der Reihe.  Empfehlen würde ich diese Reihe nur Leuten, die eine große Menge an Hauptcharakteren mögen (von anfangs drei wurden es ca. 20) und Interesse an Fantasy haben, die auch einen arabischen Kulturraum beinhaltet.  Außerdem gelesen habe ich Women & Power von Mary Beard, Edgedancer von Brandon Sanderson und Artemis von Andy Weir. Vor einer Woche habe ich dann mit Oathbringer angefangen. Ich hatte etwas „Angst“ vor dem Buch, weil mein Gedächtnis schlecht ist und ich den zweiten Band 2015 gelesen habe. Nun habe ich 1/4 des Werkes durch und hatte keinerlei Schwierigkeiten reinzukommen. Sanderson macht den Einstieg sehr geschickt, indem er Oathbringer mit kleinen Geschichten beginnt (z.B. ist ein Charakter auf der Suche nach gegnerischen Truppen, ein anderer ist mit einem Mordfall beschäftigt) und zwischendurch Schnipsel aus der vorhergegangen Story einstreut. Zwischendurch habe ich ein paar Sachen in den Wikis nachgelesen, aber das eher aus Interesse und nicht aus Verständnisproblemen. Ich bin wieder voll im Sanderson-Fanmodus und und liebe Oathbringer jetzt schon.

Gesehen habe ich im November vor allem Party of Five und bin mit der Serie jetzt durch. Die letzten Staffeln waren etwas langweilig, aber alles in allem hat sich der (teilweise) Re-Run gelohnt. Bei Star Trek Discovery ist nun Halbzeit. Meine Begeisterung ist etwas abgeklungen, die Serie krankt meiner Meinung nach daran, dass sie im Star Trek Universum spielt. Und das sage ich nicht, weil ich Fangirl bin, sondern weil ich die alten Star Trek Serien nicht gut finde.  Aber wofür neue Sci-Fi gucken, wenn es auch alten Stoff zu entdecken gibt? Mit der dritten Staffel von Babylon 5 bin ich durch und was für ein Mindfuck war das. Unglaublich, wie die Storyline sich über mehrere Staffeln aufbaut und dann so zusammen findet. Ich kann schon jetzt sagen, dass Babylon 5 nach Battlestar Galactica zu meinen liebsten Space Operas gehört (ja, auch mein geliebtes The Expanse finde ich nicht ansatzweise so gut).

Im November wurde wenig gespielt. Brettspiel-Highlight des Monats war Pandemic Legacy Season 2. Wir haben fünf Partien gespielt, den Prolog und die ersten zwei Monate. Momentan bin ich noch etwas skeptisch, ob die zweite Staffel annähernd so gut sein wird wie die erste, da das Spiel sich thematisch etwas anders anfühlt. Außerdem gespielt wurde endlich mal wieder Battlestar Galactica, auch ein Spiel, das zu selten auf den Tisch kommt. Ich möchte anmerken, dass ich diesmal nicht der Cylon war und Commander Adama als solchen entlarvt habe! Zu zweit haben wir Ghoststories, Scythe mit der Wind Gambit Erweiterung, Patchwork und Herr der Ringe: Die Entscheidung gespielt.

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