Previously on Firyar…Dezember

Und das war es mit 2017. So wie das Jahr endete, kann mein Fazit auch für das gesamte Jahr aussehen: Freud und Leid sind oft nah beieinander. Der Dezember war für mich sehr nervenaufreibend, aber der Winterurlaub dafür weitesgehend sehr schön. Nur dass mein geliebter Scipio plötzlich verstarb, war furchtbar. Ich wusste zwar, dass seine Lebenserwartung wegen seiner Zahngeschichte gering war, aber trotzdem hätte ich gerne noch mehr Zeit mit meinem Fluffbällchen verbracht. Damit sind dieses Jahr fünf Meerschweinchen (Gaius, Tory, Kara, Auri, Scipio) von uns gegangen. Nun ist unser Bestand sehr verjüngt und bis auf Cato sind alle Schweinchen mit Krankheiten verstorben. Ich hoffe daher, dass es in 2018 keine plötzlichen Todesfälle geben wird.

Ich konnte im Dezember noch einige Sachen von meiner ewigen To Do Liste erledigen und bin doch sehr erstaunt, wie viele Punkte ich 2017 insgesamt abhaken konnte. Der Wichtigste war sicher meine Immatrikulation an der Fernuni Hagen, wo ich ab April 2018 Wirtschaftsinformatik in Teilzeit studieren werde. Passend dazu habe ich mein heimisches Büro mit einem neuen Schreibtisch von Hemnes verschönert. Unsere Wohnung hat zwar noch einige Baustellen, aber 2017 sind wir wieder ein großes Stück weiter gekommen mit dem Einrichten und gemütlich machen. Auch 2018 soll weiter an der Wohnung gearbeitet werden. Ansonsten sehe ich mit gemischten Gefühlen ins neue Jahr und hoffe, dass es nicht so stressig und nervenaufreibend wird, wie stellenweise befürchtet, sondern es vor allem positive Veränderungen gibt. Mein langfristiges Ziel bleibt die Anschaffung eines Hundes, was aber vermutlich frühstens ab 2019 gehen wird.

Ein kleines Monats- und Jahreshighlight war das Konzert der Toten Hosen in Düsseldorf. 2,5 Stunden lang wurden alte und neue Lieder gespielt, auch Coverversionen. Besonders klasse fand ich Europa, was die Band wie auf dem Album Entartete Musik mit Streichern spielte, sowie Auld Lang Syne, wofür ein paar Dudelsack-Spieler aus Düsseldorf Flingern auf die Bühne kamen. Ich hoffe ja ein bisschen, in 2018 nochmal ein Konzert der Hosen besuchen zu können, es hat einfach total viel Spaß gemacht.

A Study in Emerald

Gespielt haben wir im Dezember vor allem Pandemic Legacy Season 2. Die erste Staffel hatte mich total begeistert und ich würde sie sogar noch mal spielen. Die zweite Staffel war leider ein totaler Reinfall. Mehr dazu vielleicht in einer Review. Ich rate hier wirklich vom Kauf ab. Außerdem gespielt haben wir A Study in Emerald, was vor einigen Jahren  ziemlich gehypt wurde. Es ist ein Eurogame mit Cthulhu-Thema und theoretisch auch mit hidden identity Mechanik. Allerdings hat diese keine wirklich Auswirkungen auf das Spiel, man darf hier also kein Battlestar Galactica erwarten. Das Spiel wird wohl auf Dauer unser Regal verlassen. Schon längst im Müll gelandet ist Exit-Die Grabkammer des Pharaoh, wofür wir uns wenig begeistern konnten, siehe meine Review. Ein Brettspielhightlight gab es dann doch noch im Dezember: Twilight Imperium 4. Wir haben es zu viert gespielt, ich hatte mal wieder die kapitalistischen Löwen von Hacan am Start und konnte am Ende auch den Sieg einfahren. Unabhängig davon bin ich sehr begeistert von der vierten Edition (übersichtlicher und schlanker) und kann kaum das nächste Spiel erwarten. Eine Review folgt noch.

2017 habe ich 182 Partien bei Boardgamegeek geloggt. Klingt viel, darunter sind aber auch einige kleine Spiele wie Codenames. Neben Pandemic Legcy habe ich am häufigsten gespielt: Robinson Crusoe und Scythe.

Gelesen habe ich dieses Jahr 35 Bücher/Comics und insgesamt ca. 11.000 Seiten. Meine Highlights von Büchern, die keine Fortzsetzungen einer Reihe sind, ohne betimmte Reihenfolge: Parable of the Sower, The Immortal Life of Henrietta Lacks und Children of Time. Eine lobende Erwähnung für Ancillary Justice, wo ich die Verwendung des generischen Femininums sowie den AI-Hauptcharakter sehr cool fand, aber die Geschichte etwas zu langatmig war. Mit ins neue Jahre nehme ich Oathbringer von Brandon Sanderson, wo ich bei derzeit 70% bin.

Jahresendzeit-Geschenke

Gesehen habe ich im Dezember an Filmen den neuen Star Wars, nochmal Zootopia, sowie alle drei Teil des Hobbits, den mir der Freund geschenkt hat. Ich bin ja großer Tolkienfan, hatte aber bis dato nur den ersten Film gesehen, weil ich die Buchvorlage nicht mag. Erstaunlicherweise haben mir die Filme trotz der Blödelaspekte sehr gut gefallen. An Serien habe ich unter anderem die komplette zweite Staffel von This is Us gesehen (*schnief*), fast alle Folgen der vierten Staffel von Babylon 5 (noch immer grandios), einige Folgen der neuen Staffel von Fuller House (ich guck’s gerne wegen D.J., Steph und Kimmy, nur die Kinder sind halt total ätzend) sowie mit Bojack Horseman angefangen. Der Humor ist zwar teilweise gewöhnungsbedürftig, aber nicht schlecht und es hat einen gewissen Suchtfaktor.

Und meine Nerdawards 2017 gehen an…..
Spiel: Patchwork und Photosynthesis
Computerspiel: Dragon Quest Builders
Serie: Babylon 5
Buch: Oathbringer von Brandon Sanderson
Film: Wonder Woman und The Hobbit

Kommentar verfassen