The Music never stopped

In Oliver Sacks Buch "Eine Anthropologin auf dem Mars" schildert der Neurologe den Fall "Der letzte Hippie":

Der letzte Hippie ist ein Mann, der aufgrund eines unerkannten Gehirntumors sich zu einer Art Buddha entwickelt. Der Gehirnschaden lässt seine Haare ausfallen, ihn dicker werden und sein Gemüt wird vollkommen sanft und irgendwie "erleuchtet". Seine Schläfenlappen sind zerstört, der Zustand erinnert an Patienten, denen eine Lobotomie "verordnet" wurde. Der letzte Hippie ist in seiner Zeit stecken geblieben, lebt völlig in seinem Jetzt, ohne Vergangenheit und Zukunft.

Und nun wurde diese Geschichte verfilmt und kommt am 15.März in die US-Kinos. Ob es in Deutschland startet, konnte ich bisher leider nicht herausfinden. Der Trailer mutet definitiv eine fröhlichere Geschichte zu, die sich auf eine Vater-Sohn-Geschichte konzentriert. In Wirklichkeit war die Geschichte wohl um einiges trauriger, vor allem der Zustand des Patienten schlimmer. Aber ein Film lebt ja von seiner künstlerischen Freiheit und ich bin gespannt, wie die Fallstudie umgesetzt wurde, und vor allem freue ich mich auf 60er Jahre Musik :D Jetzt wäre es noch schön, wenn man diesen Film auch in heimischen Kinos sehen könnte! Ansonsten muss wohl ein "Import" herhalten.




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