[Buch] Bittersweet

Der Titel von Susan Cains neustem Buch sagt eigentlich gut, worum es geht: Bittersweet: How Sorrow and Longing Make Us Whole.
Einige werden es kennen, dass man manchmal gerne in Melancholie badet, traurige, schwere Lieder anhört (in Susan Cains Fall Musik von Leonard Cohen), traurige Geschichten liest oder anschaut und irgendwie trotzdem etwas gutes für sich da raus zieht. Susan Cain geht es nicht anders, in ihrem Buch ergründet sie die Bittersweetness von persönlicher, wissenschaftlicher, historischer und spiritueller (nicht gleichzusetzen mit religiöser) Seite aus. Insbesondere setzt sie es in Kontrast dazu, was man als toxic positivity kennt, den vor allem in den USA bekannten Zwang, stets fröhlich und positiv gestimmt aufzutreten.

Genauso wie ihr Buch Quiet, wo ich zum ersten Mal in größeren, positiven Zusammenhängen über Introvertiertheit las, ist nun ihr Buch Bittersweet für mich ein Augen-Öffner gewesen. Es schlug nicht so bombastisch bei mir ein wie Quiet, aber war für mich eine interessante Auseinandersetzung mit meiner Vorliebe für bittersweetness. Allen, die sich hier wiederfinden, kann ich das Buch wärmstens empfehlen. (Wer Audiobücher mag, der sollte dazu greifen, Susan Cain liest selbst vor und schafft es wunderbar, die bittersweetsness mit ihrer Stimme zu transportieren.)

26.06.2022

Heute war wieder Mantrailing. Diesmal haben Franco und ich daran gearbeitet, uns etwas mehr Zeit an Kreuzungen zu lassen. Bisher sind wir darüber fast schon hinweg gerast, was dazu führen kann, dass der Hund falsche Entscheidungen trifft und so sich letztendlich verläuft. Also, heute mehr Zeit gelassen. Franco war irritiert (=geäußert als Gähnen) wieso ich nicht sofort mitgehe, aber hat dann die Kreuzung ausführlicher ausgearbeitet mit seinem Schnuppern und den richtigen Weg gefunden.
Ansonsten den Tag mit Pizza, TK Kuchen (Kirsch-Windbeutel von Coppenrath, yuuuum) und Ozark verbracht. Nur noch ein paar Folgen bis zum Finale.

25.06.2022

Heute habe ich endlich mal wieder Fotos gesichert, der letzte Übertrag vom Handy zum PC war im April und die Bilder von 2022 hatte ich bisher noch nicht auf die externe Festplatte kopiert, also das direkt auch erledigt und den PC etwas aufgeräumt. Aber ich fürchte, da muss Digital Marie Kondo noch gründlicher durchwischen.
Vor ein paar Tagen habe ich neuen Pizzateig vorbereitet und bin mir jetzt sicher, dass das andere Mehl deutlich feuchter ist als das vorherige, obwohl es Tipo 00 von der gleichen Marke ist, nur dass nicht speziell Pizzamehl drauf steht. Das ist für die Verarbeitung nicht weiter schlimm, aber hat mich sehr irritiert. Heute habe ich mich dann mal an Calzone gewagt. Eigentlich wollte ich, dass der „Deckel“ eine hauchdünne Blase ist, aber war dann zu ungeduldig und so ist es eine feste Pizzatasche geworden, die natürlich auch sehr lecker ist. Dafür einfach die Pizza zur Hälfte belegen (aber ruhig üppiger als sonst) und dann den unbelegten Teig umklappen. Ich habe die Pizzatasche dann nach ca. 8min nochmal gewendet für eine Minute, damit das Mehl von der anderen Seite etwas abfliegt. Nächstes Mal versuche ich es mit Pizza zu 2/3 belegen und den Deckel dann nochmal strecken, um so vielleicht die hauchdünne Blase zu erschaffen. Aber ich glaube, das könnte auch aufgrund meines Teigs nicht klappen, weil das enthaltene Semola für mehr Festigkeit sorgt. Aber ich bin noch nicht so weit einen neuen Teig auszuprobieren. Was für Probleme! Anderes Problem: es sind noch 8h Ozark übrig, ich glaube, das schaffe ich nicht am Wochenende….