Previously on Firyar…Februar 2018

Der Februar war geprägt von meiner Fortbildung zur „Social Media Managerin“. Gestern hatte ich die Prüfung, für die ich eine Kampagne präsentieren sollte. Erfolgreich bestanden und das Zertifikat in der Tasche. Ich muss sagen, dass der Kurs anspruchsvoller und deutlich gehaltvoller war, als ich am Anfang befürchtet hatte. So viele Infos, so viel Input und auch für mich persönlich habe ich viel mitgenommen. Ich kann mir gut vorstellen irgendwann noch einen weiteren Zertifikatskurs zu machen. Aber jetzt muss ich mich erst mal auf mein Zweitstudium konzentrieren, das bald richtig startet.

Eingezogen ist endlich eine Küchenmaschine. Ich liebäugelte lange mit einer KitchenAid, die sieht nicht nur hübsch aus, sondern verspricht auch – vom Hörensagen – eine hohe Qualität. Aber als ich mir eine hätte leisten können, kamen immer mehr Zweifel auf. Das Offensichtlichste: mit 300 Watt ist die KitchenAid ziemlich schwach. Bosch bietet Maschinen mit 600 bis 900 Watt an. Mein Rührgerät hat 600 Watt. Zweiter Punkt: Die KitchenAid kommt mit wenig Zubehör, das nachzukaufen ist teuer. Nummer Drei: Sie ist ziemlich groß. 4,8l fast die Schüssel, eine Menge, die ich nicht brauche. Alles in allem ist die KitchenAid überteuert, man zahlt für das zugegeben sehr tolle Design drauf. Nun flatterte auf Twitter die Bosch MUM4880 in meine Timeline: für 133 Euro gab es die Küchenmaschine inkl. einem dicken Zubehörpaket. Bei so einem niedrigen Preis und vielen positiven Berichten kann man es versuchen, dachte ich. Als das Paket ankam fühlte ich mich erschlagen von dem Zubehör (Fleischwolf, Saftpresse, Mixer, drei Reiben), war dann aber zunehmend glücklicher über diese Materialschlacht und dass ich von der KitchenAid abgelassen hatte. Die Reiben sind sehr praktisch, da ich gerne Salate oder Wokgemüse zubereite. Außerdem perfekt für Gurkensuppe, wofür man eingelegte Gurken reiben muss. Einen Mixer habe ich schon lange vermisst, nur wollte ich kein weiteres Standgerät in der Küche. Den Aufsatz für die Bosch kann man gut wegpacken. Selbst den Fleischwolf werde ich mal ausprobieren, vielleicht kann man damit vegetarisches „Hack“ machen. Und die eigentliche Funktion als Rührgerät: super und für meine Bedürfnisse völlig ausreichend. Ich bin sehr froh von der KitchenAid abgelassen zu haben und hoffe, dass die Bosch viele Jahre durchhält.

Buchtechnisch hatte ich im Februar kein großes Glück. Breakfast for Champions von Kurt Vonnegut habe ich nach einem Drittel abgebrochen, weil es ein schreckliches, inhaltsloses Gefasel war. Dass Vonnegut sich selbst für dieses Buch noch eine 3- geben würde, erstaunt mich. Auch meine nächste Wahl ist nicht wirklich ein Knaller. Nach Ursula Le Guins Tod wollte ich etwas von ihr lesen und habe zu The Left Hand of Darkness gegriffen. Das Thema ist interessant: ein menschlicher Abgesandter eines Planetenverbands besucht einen Eisplaneten, wo alle Menschen „ambisexuell“ sind, dh. sie sind Neutrums und sind nur in der Reproduktionsphase männlich oder weiblich. Der Leser erkundet, wie eine Gesellschaft funktioniert, die nicht von Sexualhormonen getrieben ist und noch dazu im ewigen Winter lebt. Abgesehen von der ungewöhnlichen Thematik ist das Buch doch typische Sci-Fi aus dem letzten Jahrhundert: viele möglichst fremd klingende Namen, kaum Erklärungen, flache und unzugängliche Charaktere. Es fällt mir schwer am Ball zu bleiben, aber nach einem Drittel war es immerhin interessant genug, um nicht abzubrechen.

Bei den Serien sah es schon besser aus. Highlights waren Altered Carbon, die letzten Folgen von Babylon 5 und die noch laufende zweite Staffel von This is Us, wo endlich aufgeklärt wurde, wie Jack Pearson ums Leben kam. In Everything Sucks habe ich reingeschaut. Fand ich ganz okay für Zwischendurch, aber mehr nicht. Das Finale der ersten Staffel von Star Trek Discovery brachte nur ein Augenrollen hervor. Nein, wir werden keine Freunde mehr. Die Serie haut zu viel Plot auf einmal raus und hängt zu steif am Star Trek Universium fest.

Gespielt wurde nicht so viel, dafür umso besser 😉 Die zweite Partie Twilight Imperium 4 konnte erneut für Begeisterung sorgen und nach wie vor sind wir alle sehr happy mit der neuen Edition. Diesmal habe ich mit dem Nekrovirus gewonnen. Macht Spaß mit denen, ist aber auch unglaublich stressig, weil sehr viel von den Mitspielern abhängt und man sie ständig überfallen muss. Den Konkurrenten zu TI4 haben wir diesen Monat auch gespielt, Eclipse. Ein flottes Spiel zu dritt, wo sich die Planta und Exiles bekriegten, während ich als Mechanoma bequem zum Sieg fliegen konnte. Zum Valentinstag habe ich Die Legenden von Andor bekommen (mein erstes Valentinstagsgeschenk ever :D). Das Spiel wurde von uns verschmäht, aber nun bekommt es doch eine neue Chance. Es ist ja schließlich ein Knobelspiel, was wir beide mögen. Ein paar Partien haben wir auch schon gespielt… ja, wir mussten die erste Legende drei mal spielen bevor es klappte. Pöh! Außerdem gespielt wurde Historia, was ziemlich kniffelig ist, mir ganz gut gefiel, aber auch ein paar Flaws hat. Sehr toll fand ich Clans of Caledonia, alleine die Schaf-Meeple und dass es in Schottland spielt! Das Spiel ist definitiv ein heißer Kandidat für einen Platz in meinem Brettspielregal.

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