Previously on Firyar…März 2018

Und vorbei ist ein Viertel des Jahres. Es hätte ruhig ein bisschen wärmer sein können, aber das hinderte mich nicht an der Schlemmerei 😀 Besucht wurden diesen Monat das Ruthis in Düsseldorf, das Vyra mit seinem äußert leckerem Buffet (und dem aufgeblasenen Brot) in Mönchengladbach, das City Outlet Bad Münstereifel und das Lord of the Grillz in Köln Zollstock.

Serienmäßig haben wir im März mit King of Queens angefangen und sind schon ziemlich weit gekommen. An der Serie mag ich, dass Doug und Carrie aus der Arbeiterschicht sind und Probleme haben, die man ganz gut nachvollziehen kann. Auch Arthur, Carries im Keller lebender Vater, ist ein toller Charakter. Nur Dougs kindisches Verhalten ist stellenweise kaum zu ertragen. Außerdem den neuen Netflixfilm Annhilation gesehen. Pluspunkte auf jeden Fall dafür, dass die Hauptcharaktere alles Wissenschaftlerinnen sind. Minuspunkte für die Piper Chapman-Falle: natürlich überlebt die weiße, hübsche, junge Frau (kein Spoiler, man weiß es schon zu Beginn des Filmes). Die wirklich interessanten Charaktere werden kaum beleuchtet. Hier wäre ein Serienformat angemessener gewesen. Mir hat der Film insgesamt gut gefallen, die Optik war klasse und auch das meiste vom Ende fand ich gut. Einzig, dass der Film auf einer Buchvorlage basiert und wohl eine Reihe wird, stört mich. Derzeit gucke ich The Lost Room, eine Mystery-Miniserie von 2006, die komplett an mir vorbei gegangen ist. Dabei spielt Julianne Margulies mit, und Peter Krause ist zumindest für mich ein guter Grund einzuschalten. Ich bin gespannt, wie die Serie aus geht, derzeit bin ich bei etwa der Hälfte.

Gelesen habe ich im März The Left Hand of Darkness, was mich mäßig begeistert hat. The Armored Saint von Myke Cole fand ich dafür echt cool und hoffe, dass bald der zweite Band erscheint, denn der Roman war eindeutig zu kurz. Derzeit lese ich den zweiten Band der Imperial Radch Reihe, Ancillary Sword. Der erste Band hatte zwar Schwächen, aber ich wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht, weil ich den AI-Hauptcharakter so toll finde.

Gespielt wurde auch ein bisschen. Zuletzt habe ich Ticket to Ride sicher vor mehr als 6 Jahren gespielt, damals auch recht häufig. Im März gab es ein Revival. Ticket to Ride ist sicherlich ein solides Eurogame mit niedriger Einstiegshürde, aber für mich auch kein Kracher, den ich öfters spielen muss. Ganz nett war die Partie Pandemic mit der Erweiterung On The Brink, wo wir mit einer fünften Seuche spielten und gewonnen haben. Eine gute Erweiterung, die mehrere Module bietet. Time of Crisis würde ich in Time of Boredom umbenennen. Nach einer Stunde fand ich, dass das Spiel doch ruhig langsam enden könnte und dann ging es noch 4 zähe Stunden weiter. Während mir das 2-Spieler-Spiel gut gefallen hat, ist die Downtime bei 4 Spielern zu viel. Ich dachte vorher, dass die Handlungen der Mitspielerinnen gewaltigen Einfluss auf das eigene Spiel hätten, aber dem ist überhaupt nicht so. Die Züge der anderen sind ein kaum zu beachtendes Zufallselement. Genauso sieht es mit den Eventkarten aus, die z.B. bei Polis sehr reinhauen, hier aber auch kaum Relevanz haben. Schade. Außerdem getestet wurde Great Western Trail, eines der seltenen Spiele, die bei Boardgamegeek mit einer 8 bewertet sind. Es ist ein ziemlich komplexes Eurogame, das mehrere Mechaniken auf einmal vereint und an verschiedenen Stellen zum Punktesammeln einlädt. Das Spiel ist ganz solide gemacht, aber für mich thematisch zu langweilig/schlecht umgesetzt, um mich vom Hocker zu reißen.  Außerdem gespielt: Legenden von Andor (die zweite Legende auf Anhieb gewonnen) und Scythe, noch immer eins meiner liebsten Spiele ever.

 

 

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