Previously on Firyar…April 2018

Highlight des Monats war das Konzert von Noel Gallagher in Düsseldorf. Diesmal hatte ich einen netten Sitzplatz mit Frontalblick auf die Bühne. Die neuen Lieder find ich ganz gut, nur die Sängerin hätte man sich ersparen können…sie schrie mehr als tatsächlich zu singen. Ich hatte erst kurz vor dem Konzert mitbekommen, dass Gem Archer wieder mit Noel vereint ist, was das ganze umso schöner machte. Am Ende spielten sie auch einen Klassiker, All you need is love von den Beatles.

Im April habe ich rückblickend erstaunlich viele Serien gesehen. Die dritte Staffel von Love war ganz unterhaltsam, auch wenn die Charaktere etwas anstrengend sind. Die erste Staffel von Everything sucks habe ich nun endlich beendet. Ein Überflieger war es nicht, die 90er-Nostalgie konnte sich nicht einstellen, aber die Geschichte um die lesbische Kate war ganz niedlich. Die Serie ist mittlerweile abgesetzt, es gibt einen minimalen Cliffhanger am Ende, aber die Hauptgeschichte ist trotzdem zu Ende erzählt. Mit The Lost Room und Troy: Fall of a City gab es zwei ganz tolle Serien im April. Auch Lost in Space konnte mich trotz einiger Schwiergkeiten überzeugen. An der Sci-Fi-Front ging es weiter mit der zweiten Staffel von Westworld, die mich schon jetzt total in den Bann zieht, und Colony, was besser ist als erwartet. Außerdem habe ich die neuen Folgen von Roseanne gesehen. Eine Serie, die ich als Kind schon mochte und später beim Re-Watch noch um einiges besser fand. Die 10. Staffel ignoriert zum Glück das unglückliche Serienende und macht weiter wie bisher. Es ist schön den alten Cast, insbesondere Darlene zu sehen, aber doch etwas schwierig zu akzeptieren, dass Roseanne (sowohl der Charakter als auch die Schauspielerin) überzeugteTrumpwählerin ist, obwohl sie ja mittlerweile feststellen müsste, dass sich die Situationen für die Arbeiterschicht nicht bessert und Minoritäten es noch schlimmer haben. Das passt für mich nicht ganz zur Serie, die sich damals als eine der ersten (Comedy)-Serien auch mit wichtigen gesellschaftlichen Themen auseinandersetzte.

Gelesen habe ich diesen Monat Ancillary Sword, den zweiten Teil der Reihe Imperial Radch. Wie im ersten Band hatte ich hier wieder das Problem, dass das Buch stellenweise sehr langatmig und verwirrend war. Ich wünschte, die Bücher wären besser geschrieben, denn inhaltlich ist es nach wie vor eine spannende Space Opera. Im Anschluss folgten noch vier coole Kurzgeschichten: Imprinted von Jim C. Hines, eine Kurzgeschichte, die nach den Ereignissen in Magis Ex Libris spielt. Infinity Blade: Redemption von Brandon Sanderson habe ich nicht ganz so verstanden, da das Lesen des ersten Teils lange her ist. Aber war trotzdem interessant. The Vital Abyss von James S.A. Corey spielt in der Welt von The Expanse und behandelt die Geschichte von den Wissenschaftlern, die das furchtbare Experiment auf Eros durchgeführt haben. Der Hauptcharakter ist wohl schon in der Serie aufgetaucht, im Buch ist er im 7. Band Persepolis Rising ein POV-Charakter. Auch Strange Dogs hat mit dem 7. Band zu tun: Die Ereignisse spielen vermutlich ein paar Jahre nach dem 6. Band, aber noch einige Jahrzehnte vor Persepolis Rising und auch dort taucht als Nebencharakter ein späterer POV-Charakter auf. In beiden Kurzgeschichten lässt sich auch der aktuelle Antagonist blicken. Natürlich lese ich nun im Anschluss an die Kurzgeschichten Persepolis Rising. Mit dem 7. Band beginnt der dritte Zyklus der Expanse-Reihe. 30 Jahre sind vergangen, die Roci und ihre Crew gealtert, die Konflikte in unserem Sonnensystem weitestgehend besänftigt…so der Anschein…

Gespielt wurde im April Scythe, 7 Wonders, Imhotep, King of New York, King of Tokyo, Machi Koro mit der Großstadt-Erweiterung, Patchwork, Civ: Carta Impera Victoria, Amun Re, Photosynthesis. Besonders gut fand ich Photosynthesis mit vier Spielern und unseren Neuerwerb, Civ. Ein kurzweiliges, aber doch kniffliges Kartenspiel für 2 bis 4 Spielerinnen.

 

 

 

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