Previously on Firyar…Mai 2018

Der Mai schien unendlich lang, so viel wie passiert ist, sowohl privat als auch beruflich. Alles in allem war es ein sehr schöner Monat, der eine gute zweite Jahreshälfte verspricht. Nach einem Besuch im Gartencenter ist unsere Terrasse auch pünktlich zu den wärmeren Temperaturen bezugsfertig geworden und wir erfreuen uns an der grünen Oase, die langsam auch erste Früchte trägt. 

Gelesen habe ich die eindrucksvolle Kurzgeschichte The Ones who walk away from Omelas von Ursula K. Le Guin und mir daraufhin direkt eine Kurzgeschichtensammlung bestellt. Nachdem The Left Hand of Darkness mir nicht so gut gefallen hat, wollte ich trotzdem die Autorin nicht vorschnell aufgeben. Ansonsten habe ich den Mai mit The Expanse verbracht, dem 7. Band Persepolis Rising. Damit beginnt der dritte und vermutlich letzte Zyklus der Reihe. Nach den Ereignissen aus dem letzten Zyklus gibt es einen Zeitsprung, aber keine Sorge, dank fortschrittlicher Medizin sehen wir trotzdem viele alte Bekannte wieder. Nachdem das Protomolekül im zweiten Zyklus keine große Rolle spielte, rückt es hier wieder prominent in den Vordergrund. Ein Glück fand The Expanse einen neuen Sendeplatz, die Ereignisse in Persepolis Rising schreien danach opulent visualisiert zu werden.

Apropos „abgesetzt“: das Reboot bzw. die Fortsetzung von Roseanne fand überraschend sein Ende, nachdem Roseanne einen rassistischen Tweet absetzte. Es ist richtig und konsequent, aber schade um die anderen Charaktere/Schauspielerinnen, auch in der Fortsetzung war Darlene eindeutig mein Liebling, aber auch Jackie mochte ich immer und habe mich über Gastrollen wie die von Nancy gefreut.

Weiter ging es im Mai mit Westworld. Nach wie vor ist es eine qualitativ hochwertige, interessante Serie. Aber die immer komplexer werdende Serienmythologie und die zahlreichen Zeit-/Ortssprünge machen das Anschauen zu einer teilweise anstrengenden Aufgabe. Anders bei The Colony, was mich positiv überraschte und ein leicht konsumierbarer, aber guter Seriengenuß war. Jetzt warte ich sehnsüchtig darauf, dass die 3. Staffel irgendwo verfügbar ist.

Abgesetzt die Dritte: Geguckt haben wir auch die letzten Folgen der 5. Staffel von Brooklyn Nine Nine. Fox stellte wohl plötzlich fest, dass die Polizei-Comedy erstaunlich viele liberale Werte an den Tag legt und setzte sie ab. Zum Glück sprang NBC ein und wird eine 6. Staffel produzieren. Mich würde es nicht überraschen, wenn Fox nun die trump-gefärbte Roseanne stattdessen ins Programm aufnimmt.

Die zweite Staffel von Dear White People toppte nochmal die sehr gute erste Staffel. Wie schon vorher fokusierte sich jede Folge auf einen anderen Charakter und beleuchtete diverse Events aus verschiedenen Blickwinkeln. Ich mag die Mischung aus ernsten Themen, Komik und den leicht absurden Elementen, wie Sorbets Verschwinden und den Ereignissen in der letzten Folge, die für richtiges Gänsehautfeeling sorgten.

Zum Schluss ein unerwartetes Serienhighlight: die Serie Aggretsuko über die Büroangestellte Retsuko aus dem Hello Kitty-Hause Sanrio.

Gespielt wurde diesen Monat eine bunte Mischung aus unterschiedlichen Themen und Schwierigkeitsgraden: die letzten Spiele der Kampagne von Charterstone, Scrabble, Viticulture, Patchwork, Terraforming Mars, Codenames Duet, Twilight Imperium 4th Edition, Agricola und Concordia mit der Germania Karte. Twilight Imperium ist natürlich immer ein Highlight, Codesnames Duet spielt sich zu zweit überraschend gut und Spiele wie Viticulture und Concordia kann man immer guten Gewissens auf den Tisch bringen.

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