[Serie] Mars (2016)

Halb Serie, halb Dokumentation, lange verweilte die Serie Mars von 2016 ungesehen in meiner Netflix-Liste, da mich dieses Konzept nicht wirklich ansprach und ich an schlechte Erzähl-Dokufilme dachte.  Aber als Fan von The Martian und MCRN in The Expanse war das „Docudrama“ doch Pflichtprogramm und danke der neulichen Berichterstattung über Alexander Gerst Flug zur ISS  kam wieder Lust auf Weltall hoch.

Die von Ron Howard produzierte Mini-Serie Mars handelt von der Besiedlung unseres Nachbarplaneten. Die Serie springt zwischen den Jahren 2016 und 2033. In der Gegenwart gibt es viele interessante Interviews mit zum Beispiel Elon Musk, Neil deGrasse Tyson, Andy Weir und Vertretern der NASA, die über die Tücken und Erfordernisse einer Mars-Mission aufklären. Daran knüpft die fiktive Handlung in 2033 an, die erste bemannte Mars-Mission ist auf dem Weg. Und natürlich passiert eine Katastrophe nach der anderen: Stromausfälle, ewige Sandstürme, Wahnsinn.

Mich hat überrascht, wie gut der Cast ausgewählt wurde. Es sind größtenteils unbekannte Schauspieler*innen aus verschiedenen Ländern, die es wunderbar schaffen ihre Rollen zu verkörpern. Allen voran hat mir die koreanisch-amerikanische Sängerin Jihae gefallen,  die nicht nur den Commander der Mars-Basis spielt, sondern auch die Zwillingsschwester, die auf der Erde die Mission leitet.

Fazit: Die Vermischung von realer Dokumentation und fiktiver Serie klappt erstaunlich gut. Beide Teile sind qualitativ sehr hochwertig und würden auch für sich allein funktionieren. In der Kombination von Realität, Träumen und Fiktion gelingt die Immersion noch besser und so sind die 6 Folgen schnell geschaut. Auch cool: Der Titelsong von Nik Cave.

Die Serie endet ohne Cliffhanger, aber eine zweite Staffel ist geplant. Juhuu!

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