Previously on Firyar…Juni 2018

Lange war’s geplant und gewünscht und dann kam es doch plötzlich: ein Hund ist eingezogen. Zufällig entdeckte ich Franco auf der Seite des Tierheims (ok, ich stöber da regelmäßig…) und hatte da ein besonders gutes Gefühl. Also besuchten wir ihn mal. Nach dem dritten Spaziergang war auch die Tierheimleitung überzeugt und bot uns den Hund an. Wir waren etwas überrascht, dass es nun doch so schnell ging, aber natürlich wurde Franco direkt eingepackt und erhielt im Fressnapf seine Erstausstattung. Nun sind wir also schon einen Monat glückliche Hundebesitzer. Der übliche Alltag war natürlich total auf den Kopf gestellt, aber langsam finden wir unsere neue Routine und ich glaube Franco ist auch ganz glücklich bei uns.

Gesehen habe ich im Juni Colossal, ein schöner Überraschungshit, den ich allen Nerds nur empfehlen kann. Außerdem hatte Sense 8 sein verdientes Serienfinale. Zugegeben, ich habe keinerlei Ahnung, was bezüglich der eigentlichen Storyline passiert ist, aber das Serienfinale war trotzdem wunderschön und absolutes feel-good TV. Die zweite Staffel von Westworld ist jetzt beendet und auch hier hadere ich mit der Storyline. Während die unterschiedlichen Zeitebenen in der ersten Staffel für Überraschungen sorgten, waren sie in der zweiten Staffel unglaublich verwirrend. Ich glaube es ist hier ähnlich wie bei Lost, einfach mit treiben lassen und nicht zu viel über den Plot nachdenken. Die dritte Staffel von You Me Her war ganz ok zum nebenbei schauen, aber inhaltlich nicht wirklich berauschend. Trennung, Versöhnung, Trennung, Versöhung. Obwohl hier Polyamorie thematisiert wird, ist es im Endeffekt doch eine eher durchschnittliche Beziehungsserie. Die vierte Staffel von Plebs musste ohne Stylax (gespielt von Joel Fry, den viele aus Game of Thrones kennen) auskommen. Sein Replacement kann nicht mithalten und die Staffel war eher durchschnittlich. Als neue Serie haben wir uns an The Mist (auf Netflix unter Der Nebel) versucht. Meine Güte ist der Cast schlecht, kein Wunder, dass es nur eine Staffel gibt. Aber gut, The Dome war da nicht besser und hat es zu mehr Staffeln geschafft. Immerhin bietet The Mist schöne Horrorelemente für Fans des Genres und lässt sich gut im übermüdeten Zustand gucken.

Zu Ende gelesen habe ich den 7. Band von The Expanse, Persepolis Rising. Danach habe ich endlich Untenrum Frei von Margarete Stokowski gelesen, ein tolles feministisches Buch, das ich schnell durchgelesen hatte. Der Monat endete mit einer weiteren Sci-Fi-Bombe: Dawn von Octavia E. Butler hat mich wirklich umgehaufen. Derzeit lese ich den nachfolgenden Band, der allerdings eine Person als Hauptcharakter hat, mit der ich wenig anfangen kann. Aber mal sehen, wie der weitere Verlauf der Erzählung ist.

Aufgrund unseres neuen Mitbewohners und eines vollen Terminkalenders wurde – zumindest mit Karten und Meeples – relativ wenig gespielt: Codenames Duet, die neue Variante von King of Tokyo (die mir gut gefallen hat), Einfach Genial, Pandemic und Scrabble. Man sieht, wir haben vorwiegend zu zweit gespielt, aber bald stehen die Sommerferien und viele Spieleabende mit Freunden vor der Tür… 

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