Previously on Firyar…August 2018

Im August war endlich mein dringend benötigter Urlaub fällig, den ich dieses Jahr nicht auf Reisen verbringen wollte. So hatte ich Glück, dass ich während der Hitzewelle nur ein paar Tage im Büro verbringen musste. Apropos Büro: in meinen Job war ich schon länger unglücklich, veraltete Technik, archaische Strukturen und anderes nagten an meiner Psyche. Im August konnte ich einen neuen Arbeitsvertrag unterschreiben und beginne im November meine Tätigkeit in der Verwaltung an der Uni Köln. Endlich ein offenes, lebendiges Arbeitsumfeld, in meinem Bereich sogar mit internationalen Kontakten! Jaja, Verwaltung finden viele uncool oder zu wenig, aber mir geht es da genau anders. Ich freue mich sehr auf die Arbeit und dass ich das Jahr ohne Jobsorgen beenden kann.

Meinen letzten Urlaubstag haben wir im Phantasialand verbracht, wo ich das letzte Mal vor 10 Jahren war. Viel hat sich geändert, meiner Meinung nach deutlich zum positiven, es ist sauberer und aufgeräumter. Natürlich war es ziemlich voll wegen der Ferien und des guten Wetters, aber trotzdem hatte ich viel Spaß. Wir haben die neue Wasserbahn getestet, die ziemlich steile Abfahrt habe ich mit geschlossenen Augen „genossen“. Dort wo früher die Bergbahn stand, sind jetzt zwei neue Bahnen. Taron haben wir wegen der langen Wartezeit nicht getestet, aber den Boomerang Raik. War ganz nett, aber es lohnt sich nicht dafür länger als 30min zu warten, dafür ist die Fahrt doch recht kurz. Positiv überrascht war ich auch vom Essen: richtig gute Currywurst, handgemachte Pommes, für 7 Euro im Menü. Im Winter möchte ich auf jeden Fall wieder hin!

Gelesen habe ich recht viel im August. Meine Rezension zu Dark Eden ist breits online, die Rezension zum ebenso tollen Sci-Fi-Roman A long way to a small, angry planet ist noch in der Warteschlange. Außerdem habe ich den Comic Apollo durchgelesen. Er erzählt die Geschichte um die Mondlandung nach, ein paar Dinge waren neu für mich, aber alles in allem war es nicht allzu spannend. Das Lesevergnügen wurde auch von dem schrecklichen Geruch des Comics getrübt. Momentan lese ich das gehypte Young Adult Buch Children of Blood and Bone und bin nach über 70% eher mäßig begeistert.

Diesen Monat war ich mal wieder im Kino, BlacKkKlansman gehört definitiv zu den filmischen Highlights des Jahres. Auch toll fand ich den Netflixfilm I Kill Giants, er spielt mit den Erwartungen der Zuschauer und hat wunderbare Hauptcharaktere (worunter tatsächlich kein einziger Mann ist). Absolute Empfehlung. Außerdem haben wir den Netflixfilm Extinction gesehen, er hatte seine Schwächen, aber insgesamt war es ein guter, unterhaltsamer Sci-Fi-Film. An der Serienfront ging es weiter mit dem Fresh Prince, der noch immer Spaß macht, außer bei den Folgen mit ziemlich viel Frauenfeindlichkeit, uff. Außerdem haben wir die neusten Staffeln von Glow und Orange is the new black beendet. Glow konnte mit der ersten Staffel mithalten und macht viel Lust auf die dritte Staffel, die in Vegas spielen wird. OITNB geht ein bisschen die Luft aus, aber trotzdem fand ich die Geschichte um die zwei brutalen Schwestern unterhaltsam. Nicht so toll fand ich die neue Serie von Matt Groening, Disenchantment. Da gibt es progressivere und kreativere Comedy.

Der Urlaub wurde aber nicht nur mit Büchern und Serien verbracht, es wurde auch viel gespielt und vor allem der Pile of Shame (ungespielte Spiele) angegangen. Hier ein paar kurze Meinungen.

Sands of Time: Das war leider ein Flop. Man hat das Gefühl drei Spiele auf einmal zu spielen, die Mechanismen greifen nicht gut ineinander und das Thema ist auch drauf geklatscht. Schade.

Praetor:  Huch, eine kleine Überraschung bei dem günstigen Spiel! Praetor ist ein sehr schönes Workerplamecent mit einem modularen Spielbrett. Hat uns beiden viel Spaß gemacht und einfach zu lernen ist es auch noch.

Hannibal & Hamilcar: Katastrophales Regelwerk, das den Einstieg sehr schwer und nervig macht. Das Spielprinzip hat mir gut gefallen, aber im Endeffekt ist es kein Spiel, das ich unbedingt nochmal spielen müsste.

Genesis: Im Vergleich zu anderen Spielen von GMT fand ich dieses recht eingängig und die Regeln übersichtlich. Allerdings passiert auch nicht viel, zumindest im Spiel zu zweit. Aber mit Spielen von GMT kann ich auch nicht so warm werden, die Komponenten sind halt sehr langweilig und letztendlich alle Mechaniken ähnlich.

Star Trek Ascendancy:  Nicht ganz vom Pile of Shame, da das Spiel erst im August gekauft wurde. Wir haben es einmal zu dritt gespielt, was extrem viel Spaß gemacht hat. Es ist deutlich einfacher und leichter als Twilight Imperium und Eclipse, aber nicht weniger episch. Zu zweit haben wir es dann mit der Borg-Erweiterung gespielt. Die Borg werden vom Spiel gesteuert und das klappte erstaunlich gut. Ein tolles Sci-Fi-Spiel, das noch auf seine Testrunde zu vier oder fünf Spielerinnen wartet.

Außerdem gespielt: Scrabble, Tides of Time, Azul, Magic Maze. Die letzten beiden Spiele habe ich Freundinnen neu vorgestellt, beide kamen direkt sehr gut an und wurden mehrere Male hintereinander gespielt. Absolute Empfehlung also auch für Wenigspieler.

Sands of Time, Praetor, Hannibal & Hamilcar, Scrabble, Azul, Magic Maze, Tides of Time, Genesis, Star Trek Ascendancy, Star Trek Ascendancy Borg

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