Previously on Fiyar…Oktober 2018

Der Oktober war vermutlich der stressigste Monat dieses Jahres und deswegen bin ich ganz froh, dass er vorbei ist. Wir waren in Düsseldorf, im Motel One im Japanviertel, um Abends auf das Abschlusskonzert der Toten Hosen zu gehen. Ein toller Abend, den wir bei besten Temperaturen genießen konnten. Es folgte für mich ein Aufenthalt in Nürnberg für die Veranstaltung meines alten Arbeitgebers. Ich war skeptisch, wie der Abend so werden würde, letztendlich war die Veranstaltung sehr gelungen und unterhaltsam. Neben dem Positillion als Zwischenakt gab es auch eine kurze Führung am Veranstaltungsort, dem Germanischen Nationalmuseum. Wir sind ja dieses Jahr nicht einmal in den Urlaub gefahren, aber eins musste sein: ein Besuch im Ahrtal inkl. Grill- und Reibekuchenbuffet. Die Kalorien wurden auch wieder beim Wandern abtrainiert, als uns der Hund die Hügel rauf und runter jagte. Letztes Highlight war schließlich der Besuch auf der Spiel Messe.

Gesehen habe ich diesen Monat vor allem Jane The Virgin. Nachdem zwei Freundinnen begeistert von der Serie sprachen, musste ich trotz der blöd klingenden Prämisse rein schauen und bin dann hängen geblieben. Eine Review folgt noch. Nicht überzeugen konnte mich leider die erste Folge von The Chilling Adventures of Sabrina, auch wenn die ich die Serie wegen des tollen Casts wirklich mögen will. Ebenso habe ich die zweite Staffel von Atypical gesehen, die mir deutlich besser gefallen hat als die erste. Beendet haben wir unseren Serienmarathon von The Fresh Prince of Bel-Air. In den letzten Staffeln wurde Will Smith zunehmend nerviger und hat der Serie meiner Meinung nach eher geschadet als gut getan. Ähnliches kann man von Roseanne berichten. Nun geht ihre Serie ohne Roseanne als The Connors weiter und man merkt ihre Abwesenheit eigentlich nur darin, dass es keine Momente zum Fremdschämen gibt. Bei Maniac bin ich irgendwann ausgestiegen, es war genauso langweilig wie die Gesichtsausdrücke der Hauptcharaktere. Zuguterletzt hatte ich bei Amazon das Glück, die neuste Staffel Doctor Who für den Preis einer Folge zu kaufen. Es wird nach wie vor nicht meine Lieblingsserie, aber ich fand die erste Folge schon bei weitem besser als alles vom ersten Doctor der Neuauflage.

Lesetechnisch dümpel ich wieder herum. Dreams before the start of time fand ich trotz der Kürze sehr langatmig. Und genauso geht es mir mit meiner jetztigen Lektüre, Nevernight von Jay Kristoff. Wie schon bei Harry Potter kann ich mit dem Plot „magisches Internatsleben“ (hier in einer dunkleren Variante an einer Schule für Assassinen) nichts anfangen. Allein die interessante Welt hält mich am Laufen, die Geschichte spielt auf einem Planeten, wo es drei Sonnen gibt und es deswegen selten dunkel wird. Historisch gesehen lässt sich das Setting in Italien während der Renaissance einordnen.

Gespielt wurde ganz viel Azul, außerdem haben wir uns mal wieder an Robinson Crusoe probiert, sind aber im vierten Szenario gnadenlos gescheitert. Zwei eingestaubte Spiele haben wir auch rausgeholt Dead of Winter – The Long Night und Kemet. Auch im Oktober gab es eine feurige Partie Star Trek Ascendancy, erneut haben die Klingonen gewonnen. Die Spielweise meiner Romulaner habe ich leider erst zu spät wirklich kapiert. Ein paar Spiele von der Spiel Messe wurden direkt getestet und für gut befunden: Forbidden Sky, The River, Viticulture Tuscany und Cerberus. Scrabble spielen wir regelmäßig, im Oktober kam eine lateinische Version mit Holzbuchstaben zum Einsatz. Mit Wörterbuch ein schöner Spaß, aber auf manche Wörter bin ich tatsächlich selbst gekommen!

 

 

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