Previously on Firyar…März 2019

Und da ist das erste Quartal des Jahres schon verflogen und ich kann mich nicht darüber beschweren, wie das Jahr momentan läuft. Wir hatten im März eine kleine Einführung ins Mantrailing, die Franco mit Bravur absolviert hat. Hier macht es sich mal bezahlt, dass man keinen Hund hat, der immer auf Kommandos wartet! Außerdem war ich auf dem Konzert von Herbert Grönemeyer in der Lanxess-Arena. Drei Stunden volle Power und eine tolle Band als Begleitung. Das Highlight war „Flugzeuge im Bauch“, das Grönemeyer sichtlich genervt ankündigte und dann eine tolle Jazzversion davon spielte. Schade war, dass manche Männer etwas Emotionalität nicht aushalten können und bei „Der Weg“ in den Saal brüllen müssen.

Eine etwas schwache Lesebilanz habe ich im März vorzuweise, gelesen habe ich Autonomous von Annalee Newitz und The Bell Jar von Sylvia Plath. Beide Bücher gefielen mir sehr gut und vor allem The Bell Jar sollte jede mal gelesen haben. Den restlichen Monat habe ich mit The Fifth Season, dem ersten Band der vielfach ausgezeichneten Reihe The Broken Earth von N.K. Jemisin verbracht. Eigentlich hätte ich das Buch gerne im März ausgelesen, aber dann nahmen doch einige Serien meinen Abend in Anspruch.

Gesehen habe ich die zweite Staffel von The Handmaid’s Tale, es gab sie günstig bei Amazon zu kaufen. Diese Staffel hat keine Buchvorlage mehr, was ihr aber überhaupt nicht schadet. Die Serie führt den Stoff dem Buch gerecht fort, schockiert, regt zum Nachdenken an und ist trotz des dystopischen Settings unangenehm Nahe an unserer Realität. Am interessantesten fand ich in dieser Staffel die Geschichte um Serena Waterford. Die Kollaborateurin und Mit-Gestalterin des christlich-fundementalistischen Staates Gilead bekommt zu spüren, dass auch sie vieles für das System Opfer muss und nicht sicher ist, obwohl sie doch so nett mitspielte. Das sollten gerne mal alle Frauen angucken, die sich gerne bei gewissen Männer anbiedern und gegen Feminismus schimpfen.

Außerdem habe ich die erste Staffel von Final Space gesehen, was eine sehr empfehlenswerte Sci-Fi-Animationsserie ist, sowie die dritte Staffel von Queer Eye an, die leider wieder viel zu wenig Folgen hatte. Weiter geht es nun mit der Anthologie-Serie Love Death + Robots, wo ich etwa zur Hälfte durch bin. Die kurzweiligen Animationsfilme fand ich bisher größtenteils gelungen.

Gespielt wurde diesen Monat Concordia, Scrabble, Terraforming Mars, Scare it!, Legenden von Andor, King of Toyko, Eldritch Horror, Gaja Project, Welcome to… und Gentes. Außerdem haben wir das Szenario „Cthulhu City“ aus Trail of Cthulhu begonnen, was in einer Welt spielt, wo dunkle Mächte schon Überhand genommen haben.