Previously on Firyar…April 2019

Der April war vollgepackt mit schönen Terminen, darunter ein Abstecher zu Freundinnen ins Münsterland, die blau-weiße Hochzeit von Freunden auf Schalke (natürlich inkl. Stadionführung) sowie das lang geplante Brettspielwochenende über Ostern, wo auch Franco uns begleitet hat und brav die Straße bewachte.

Gelesen habe ich diesen Monat nur Tiamat’s Wrath, den 8. Band der Sci-Fi-Reihe The Expanse. Je drei Bände bilden einen Storyarc. Im Nachhinein fand ich den zweiten Storyarc (Bände 4-6) nicht so berauschend und würde mir für die Fernsehserie wünschen, dass dieser drastisch verkürzt wird. Nachdem es sehr lange um poltisches Geplänkel ging, beschäftigt sich der dritte Storyarc endlich mit dem, was ich in den ersten Bänden so toll fand: dem Protomolekül und der dazugehörigen, aber längst ausgelöschten Alien-Spezies. Endlich wird untersucht, wer oder was diese vermutlich hochentwickelte Spezies ausgelöscht hat. Während der imposante Auftakt des Storyarcs pure Verzweiflung auslöste, beschäftigt sich der achte Band damit, die Scherben aufzusammeln und zu kämpfen, manchmal auch bis in den Tod. So viele Lieblingscharaktere habe ich noch nie sterben sehen.  Aber es wird nicht nur mit Todesfällen schockiert, „Did this just happen?“ fragen sich auch die Charaktere.

Meine Review zu der Fernsehserie Love, Death and Robtos habe ich online gestellt. Im April gesehen habe ich außerdem auch den zweiten Teil der ersten Staffel von Sabrina. Die Serie hat einige Schwächen, aber bleibt trotzdem unterhaltsam, vor allem wegen Zelda und Hilda. Außerdem gesehen habe ich natürlich die ersten drei Folgen der letzten Staffel von Game of Thrones, die in meinen Augen leider weiterhin underwhelming bleibt und so viel vermisst, was ich in den ersten Staffel toll fand. Highlight im April war natürlich die vierte Staffel von Jane the Virgin. Ich hatte mich bezüglich des Endes gespoilert, weil ich die Spannung nicht aushielt, aber trotzdem war ich völlig überrascht und außer mir. Ich liebe diese Serie einfach und kann es kaum erwarten, dass die fünfte Staffel auf Netflix verfügbar ist.

Zu Ostern haben wir einen lang gehegten Traum erfüllt und ein langes Brettspielwochenende mit Freunden im Ferienhaus verbracht. Bei der Unterkunft hatten wir ein gutes Händchen, sie war zwar nicht modern, aber mit den vielen Tischen perfekt für Brettspielrunden. Auch Franco war zufrieden, in der Nähe gab es einen schönen Bach zum Schwimmen. Eins ist klar: wir wollen das nächstes Ostern wiederholen. Einfach toll, wenn man mal dazu kommt, Spiele zu mehr als zu zweit zu spielen. Das fehlt oft im Alltag.

Und was wurde nun gespielt? „Sieger“ des Wochenendes war Tiefseeabenteuer, ein Würfelspiel, bei denen es gilt in Tauchgängen Schätze zu bergen. Blöd nur, dass der Sauerstoff nicht unendlich ist und manchmal fiese Mitspieler*innen zu viel davon wegatmen. Ein schönes Spiel für Zwischendurch, dass ich unbedingt haben möchte. Mit Battlestar Galactica (natürlich hat niemand vermutet, dass ich Cylon war ahahaha) und Twilight Imperium haben wir auch längere Spiele auf den Tisch packen können. Aufgetischt wurde auch Hugo das Schloßgespenst, ein alter, aber beliebter Klassiker. Ebenso gehörte natürlich Codenames zu den abendlichen Absackern, sowie eine verwirrende, aber lustige Runde Kutschfahrt. An neuen Spielen habe ich kennengelernt Love Letter (viel besser als das schreckliche Design vermuten lässt, aber definitiv erst ab vier Leuten gut), Dinosaur Island (tolles Design und überraschend gutes Worker Placement) sowie Planet, was natürlich wegen der niedlichen Tiere und des überdimensionalen Magnetwürfels begeistert. Ansonsten bei anderen Gelegenheiten habe ich noch Azul, Phase 10 Master sowie  Exploding Kittens gespielt.