Previously on Firyar…Juni 2019

Huch,plötzlich ist ein halbes Jahr vorbei? Der Juni war weitestgehend ruhig, über Pfingsten hatte ich nochmal ein paar freie Tage, eine Hausbesichtigung gab es, wo die Gegend super war, das Haus aber nicht ganz unseren Anforderungen entsprach, und der Monat endete schließlich mit dem großartigen Konzert von Muse (nach 5 Jahren Wohnen in Stadionnähe war ich auch das erste Mal IM Stadion) und einer sonntäglichen Krimi-Tour mit Hunden, wo unser Team sogar den Sieg einholen konnte.

Gelesen habe ich diesen Monat nur zwei Bücher:
Prinzessin Insomnia & der altraumfarbene Nachtmahr von Walter Moers war zwar für einen deutschen Autor sehr gut geschrieben, aber inhaltlich und stilistisch nicht ganz so mein Fall.
Children of Ruin von Adrian Tchaikovsky ist der Nachfolger von Children of Time (aka Spinnen in Space). Ich fand den Roman vom Aufbau und der Spannung her nicht ganz so gelungen wie den Vorgänger, aber trotzdem ist auch Children of Ruin eine Perle der Sci-Fi. Tchaikovsky schafft es nicht nur, Geschichten über einen sehr sehr langen Zeitraum zu erzählen, sondern auch glaubhaft die Perspektiven anderer Spezies wie Spinnen, die wir auch in Children of Ruin wiedersehen, oder nun auch Oktopoden darzulegen und ihre potenzielle Entwicklung auszumalen. Außerdem hat die Geschichte noch eine „kleine Überraschung“, die mir wirklich gut gefallen hat.

Diesen Monat habe ich auch endlich die letzte Staffel von The Fosters zu Ende gesehen und war insbesondere über den Zeitsprung der letzten drei Folgen erfreut. Es ist nur etwas schade, dass Marianna und Cally ein Spinoff bekommen, mich hätte viel mehr interessiert, wie es mit ihren Müttern Stef und Lena weiter geht. Die zweite Staffel von Aggretsuko war nicht ganz so bissig wie die erste, aber thematisch her fand ich sie sehr schön und kann mich mit Retsuko mal wieder solidarisieren. Auch die neue Staffel von Black Mirror konnte nicht an die Vorgänger heranreichen und wirkt ein bischen wie eine Light-Version seiner selbst. Good Omens fand ich ganz nett anzuschauen, muss aber sagen, dass es mich auch nicht so ganz vom Hocker gerissen hat.

Zwei Sci-Fi-Filme gab es diesen Monat auch: Rim of the World war ein wirklich furchtbarer Alien-Apokalypsen-Film mit Kindern/Teenagern als Hauptfiguren. Der Film wirkte ungewollt wie eine Parodie, nahm sich aber doch ernst. Leider taugt er auch nicht dazu, sich ihn als trashiges Popcorn-Kino reinzuziehen. Mehr Glück hatten wir mit The Wandering Earth, ein chinesischer Film, der auf den Kurzgeschichten von Liu Cixin basiert. Die Prämisse: unsere Sonne steht kurz davor zu einem Roten Riesen zu werden, was die Erde unbewohnbar machen würde. Was tun? Verschieben wir sie doch mittels Raketentechnik zu einem anderen Stern! Das klingt total abgefahren, aber Sci-Fi ist dafür da, um auch mal mit solche Szenarien zu spielen und diese zu ergründen. Das gelingt dem Film ganz gut.

Gespielt haben wir hauptsächlich Mythos Tales, was am Ende leider einen durchwachsenen Eindruck hinterlassen hat. Außerdem auf dem Tisch gelandet sind mal wieder Scrabble und Carpe Diem, sowie unser Neuerwerb Corinth, ein schönes Roll & Write. Auch wenn ein Rätsel richtig cool war, konnte uns unser zweites Exit „Die Känguru-Eskapaden“ leider nicht überzeugen.