26.11.2022

Irgendwie gefühlt nichts geschafft, aber rückblickend war ich insgesamt 2h Gassi heute, habe zwei Folgen Bel-Air geschaut, Staub gewischt in beiden Bäden, ein total body workout gemacht, Kartoffeln für morgen vorgekocht und das heutige Essen gekocht und eben noch Justice League Dark geschaut, einen Animationsfilm, der ganz okay war (okay nur, weil Wonder Woman zu wenig drin vor kam).
Und dann habe ich noch die Folge Tropenhaus über Twitter gehört. Bei Twitter schaue ich mittlerweile auch nur ein mal täglich rein, habe eine recht kurze Timeline und scrolle nur kurz über die Nachrichten. Es ist tatsächlich für mich zu einem zweiten Facebook mutiert und das in so kurzer Zeit. Aber ich bin sehr froh drum nicht mehr so viel Empörung ausgesetzt zu sein.

Auf Mastodon probiere ich noch verschiedenes aus und bin quasi noch beim Einrichten meines neuen digitalen Zuhauses. Ich habe derzeit einen englischen und einen deutschen offenen Account, aber derzeit tendiere ich dazu, den deutschen wieder aufzugeben und nur noch den englischen Account dann zweisprachig zu nutzen. Wer deutsches nicht lesen will, kann es entweder global rausfiltern oder nur für mein Profil. Auf dem englischen Account fühle ich mich sehr wohl, habe eine interessante Timeline nach meinem Geschmack, finde da schnell Anregungen, wem ich noch folgen könnte und interagiere da auch täglich, egal ob zu ernsten oder banalen Themen. Ich mag auch das internationale Umfeld. Auf dem deutschen Account fällt es mir wahnsinnig schwer interessante Inhalte/Personen zu finden. Es sind auch schon so viele semi-professionelle Accounts da unterwegs, die irgendwie alles wiederholen, was ich an Twitter nicht mochte. Pseudo-Linkedin-Personenkult.
Lustigerweise habe ich auf den Accounts die Hashtags „books“ bzw „Bücher“ abonniert und auch hier zeigt sich die deutsche Variante sehr langweilig und „performance-mäßig“, würde ich es mal nennen, während ich in der englischsprachigen Variante immer wieder neue spannende Bücher finde, oder Leute, die ähnliches wie ich lesen.
Ausprobieren ist aber auch egal oder nicht schlimm, ich habe keinen Bedarf mehr ein interessantes Profil aufzubauen in der Hinsicht, dass Leute es sich durchscrollen und tolle Posts finden (lol als ob ich nicht immer nur ein sehr kleines Staubkorn war, mit Ausnahme von relativer Berühmtheit als Gruppenadmin auf Facebook, kann ich nicht empfehlen) und habe so oder so die auto-löschen Funktion eingestellt. Ich werde social media nicht mehr als content Speicher benutzen. Äh ja, aber dann müsste ich auch weiter an meinen Fotoseiten arbeiten. Immerhin fühle ich die Hundeseite nach und nach auf.