01.12.2022

Hallo Dezember. Heute fühlt sich ein bisschen wie Freitag und Wochenende an. Aber das mag daran liegen, dass die verdammten Bautrockner alle weg sind und ich mich sehr befreit fühle. Der Handwerker hat auch nochmal nachgemessen und ist zufrieden mit den Trockenwerten. Nächster Schritt: Fliesen wieder dranmachen, Parkett reinigen und aufbereiten. Und dann möchte ich nie wieder einen Wasserschaden haben, danke.
Heute mittag war ich in der Uni und konnte endlich wieder meine Kollegin zum Lunch treffen, die letzten zwei Wochen sind leider ausgefallen. Zur „Feier des Tages“ waren wir im Zarathustra, wo es persisches Essen gibt. Bisschen teurer als das was wir normalerweise essen, aber gut, seit der Inflation gibt es eh kein günstiges Mittagessen mehr. Es war jedenfalls sehr lecker, wir hatten eine gemischte Vorspeisenplatte und dann Kartoffel-Zucchini-Puffer, alles vegan. Am schönsten finde ich ja, das alles so serviert wird, dass man es miteinander teilen kann.
Ansonsten habe ich heute zwei graphic novels gelesen. Percy Jackson 1 von Rick Riordon. Ich mochte die Aufbereitung der Geschichte, aber die Zeichnungen haben mir nicht wirklich gefallen. Und dann noch durchgelesen Schattenspringer von Daniela Schreiter. Ich bin etwas erleichtert, dass sie davon berichtet, wie empfindlich am Kopf sie ist. Ich hatte ja schon immer Probleme mit Haare kämmen oder schneiden, Haarspangen, Haarreifen, zu engen Haargummis und Brillen. Mit meiner aktuellen Brille war ich ohne Witz acht mal beim Optiker bis sie nicht mehr weh tat und wahrscheinlich jetzt einen exakten Abdruck meines Schädels abbildet. Ich bin so extrem druckempfindlich am Kopf, dass ich manchmal das Gefühl hab keinen Schädel zu haben, weil sich die kleinsten Sachen so anfühlen als ob sie sich in mein Gehirn bohren.
Ach ja und das Jahr geht zu Ende und die Spotify Wrapped tauchen wieder auf. Tja, kein Oasis/Noel Gallagher in den Top 5, was irgendwie komisch ist, wenn man bedenkt, wie ultimativ wichtig mir diese Musik ist. (Ich höre da vorwiegend Liveversionen und nicht so oft, weil ich von den meisten Liedern weinen muss und mir schlecht wird, weil sie kleine Traumaboxen sind. Ist blöd, wenn man dann auf Konzerten aus Versehen in der ersten Reihe landet und noch quasi direkt vorm Sänger steht. Köln 2011.)
Jedenfalls, ansonsten keine Überraschungen mit den Toten Hosen (seit 30 Jahren), Travis (seit 23 Jahren) und Franz Ferdinand (seit 20 Jahren) und die drei Band, die ich dieses Jahr live gesehen hab. Und irgendwie hat sich Blur reingeschlichen, die ich auch noch einmal live sehen möchte, bitte bitte. Und Noel Gallagher ist mein „dann flieg ich halt für ein Konzert nach UK“ Kandidat für 2023.