[Buch] Frankenstein; or, The Modern Prometheus

Einen der ersten Science-Fiction-Romane hatte ich nie vollständig gelesen: Frankenstein von Mary Shelley. 1818 wurde der Roman anonym veröffentlicht, Shelley war gerade erst 20 Jahre alt.  1823 erschien der Roman unter ihrem Namen. Shelleys Mutter, die Feministin Mary Wollencraft, starb kurz nach ihrer Geburt. Sie wurde von ihrem Vater William Godwin, einem Schriftsteller und Philosophen, erzogen und gebildet. Sie heiratete den Poeten Percy Bysshee Shelley, dessen Arbeiten sie auch redigierte. Als sie 19 war, verbrachte sie mit ihm einen Sommer in Genf u.a. mit einem der bekanntesten Vertreter der Romantik: Lord Byron. Dort entwickelte sie die Idee für den Roman Frankenstein, der größtenteils auch in Genf spielt.

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[Buch] We

Über Yevgeny Zamyatins Roman We bin ich irgendwann in einer Liste von dystopischen Romanen gestolpert. Der Roman ist 1921 fertig gestellt worden, wurde dann aber in der Sowjetunion als erstes Buch überhaupt verboten. Zamyatin schmuggelte es in den Westen, dort wurde We 1924 auf Englisch erstmalig veröffentlicht. Letztendlich durfte der Autor 1931 nach Paris emigrieren und starb dort 6 Jahre später in Armut. Zamyatin gilt als einer der ersten sowjetischen Dissidenten und sein Werk We als einer der ersten satirschen dystopischen Romane überhaupt. In der Schule haben wir zwar das Thema dystopische Romane behandelt, von dem russischen Werk erfuhr ich jedoch nichts. Zeit also eine Bildungslücke zu schließen.

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[Serie] Sex Education

Aufmerksam geworden auf die Serie bin ich dadurch, dass Gillian Anderson mitspielt und das ist natürlich ein Grund, zumindest mal reinzuschauen. Sie spielt dort die Sextherapeutin Jean, die alleine mit ihrem Sohn Otis lebt. Dieser ist unerfahren und eher ein Außenseiter, trotzdem gründet er mit der rebellischen Maeve eine „sex clinic“, in der er seine Mitschüler*innen zu ihren sexuellen Problemen berät. Gut, dass Gillian Anderson mitspielt, sonst hätte mich die Prämisse eher nicht zum Einschalten bewogen.

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