[Buch] Wir Strebermigranten

Allein schon der Titel von Emilia Smechowskis Buch ließ mich heftig nicken, ja „Strebermigranten“, das passt. Das sind die Polen, zweitgrößte Gruppe der Ausländer in Deutschland, nicht mitgezählt jene deutsche Staatsangehörige, die polnische Wurzeln haben. Und trotzdem völlig unsichtbar. Während die türkische Kultur mittlerweile fest verwurzelt ist in den Städten NRWs, gibt es so gut wie keine polnischen Restaurants oder Supermärkte, polnische Kirchen sind in Hinterhöfen versteckt, auf der Straße hört man selten Polnisch. Stimmt es, sind wir das, die Strebermigranten, die sich perfekt integriert haben, so wie es der Deutsche gerne hätte?

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[Buch] The Fifth Season

Nora K. Jemisins „The Broken Earth“-Reihe räumte einen Preis nach dem anderen ab, unter andem den Hugo Award für den besten Roman. Diesen erhielt sie als erste afroamerikanische Autorin überhaupt und dann insgesamt drei Jahre in Folge. Sofern ich richtig gesehen habe, hat das keine Buchreihe geschafft. Der Hype um die Reihe war also riesig und nun habe ich es endlich geschafft, zumindest den ersten Band zu lesen. Und war am Ende sehr geflasht.

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[Serie] Love, Death + Robots

Die Anthologieserie Love, Death + Robots läuft derzeit auf Netflix. Sie besteht aus maximal 20minütigen animierten Kurzfilmen, die sich grob mit den Themen im Titel beschäftigen. Die Serie wird produziert von Joshua Donen, David Fincher, Jennifer Miller und Tim Miller, die teilweise bei House of Cards oder Action-Filmen mitgewirkt haben. Das Besondere ist, dass jede Folge in einem anderen Stil animiert ist, sodass man mal reinschnuppern kann, ohne sich direkt einer mehrstündigen Serie zu verpflichten. Einige Folgen fand ich so gut, dass ich gerne eine ganze Serie davon gehabt hätte, andere Folgen waren hingegen nicht so berauschend und alles im allem hat die Serie ein Dude-Problem.

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