[Buch] Mein Schottland

The lyres of time sang softly, I cared not how I fared, For free with the strenght of ignorance, How could I have been impaired?

My armour bright and virile
Entombed a passionate heart, That nurtured dreams of fire, But to where, to where to start

(Sean Connery, 1951)

Da lächelte mich dieses Buchcover in der Bibliothek an und ich griff zu. Unter dem Titel „Mein Schottland, mein Leben“ (in Englisch simpel und passender: „Being a Scot“) stellte ich mir eine Connery Biographie vor, die vor allem auf sein Leben in Schottland fokusiert.

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Film: Inception

Jahr: 2010
Dauer: 148min
Regie: Christopher Nolan
Darsteller:
Leonardo DiCaprio
Ken Watanabe
Joseph Gordon-Levitt
Marion Cotillard
Michael Caine

Ich ging in den Film ohne große Vorerwartungen rein. The Dark Knight hatte mir überhaupt nicht zugesagt, also war das kein Argument für Christopher Nolan (allerdings ist Memento ein Pro-Argument). Da mir allerdings bisher alle Filme von DiCaprio, die ich gesehen hab, zumindest auf einem Unterhaltungslevel gefallen, dachte ich nicht, dass es da große Entäuschungen geben würde.

Worum geht’s?

Es ist möglich in die Träume von Menschen einzudringen und sie sogar aktiv zu gestalten. Den großen Coup soll jetzt Coobs (gespielt von DiCaprio) Truppe reißen: einen Gedanken einpflanzen. Nebenbei wird Coobs Vergangenheit mit seiner Frau peu á peu aufgelöst. Letztendlich geht es um die große Frage, was ist Traum und was ist Realität.

Unterstrichen wird die ganze Geschichte wie bereits erwähnt von Hans Zimmers schwerem pompösen Soundtrack, von vielen Special Effects, die Matrix jetzt endgültig verblassen lassen und den traumhaften, aber nicht allzu abgedrehten, Welten.

Viel ist nicht zu sagen, da man es gesehen haben muss. Endlich ein Film, der nicht im blöden „den gibt’s auch in 3D“ Strom mitschwimmt. Ein Film, der für’s Kino gemacht ist und denn man sich auch anschauen sollte, sofern man Sci-Fi nicht vollkommen abgeneigt ist. Natürlich ist der Film nicht perfekt, welcher Film ist es schon, aber mir lieferte er volle Unterhaltung und auch Faszination. Hab ich schon gesagt, dass ich den Soundtrack toll fand? Ich fand den Soundtrack toll, genial und höre ihn sehr gerne Zuhause.

 

[Film] Three Extremes

Hier handelt es sich um einen Filmreihe mit drei asiatischen Kurzfilmen.

Cut aus Korea, Regie: Park-Chan Wook

Dumplings aus HongKong, Regie: Fruit Chan

Box aus Japan, Regie: Takashi Miike

Jahr: 2004

 

Wie bei allen asiatischen Filmen, sei am besten nicht zu viel von der Handlung gesagt. Zumindest Cut und Box bieten überraschende Enden an, während Dumplings eher durch Grausamkeit und Ekel punktet.

Es handelt sich um eine Horrorreihe, wobei der Titel „Horror“ auch für asiatische Verhältnisse hier eher weniger gerecht wird, Psychothriller wäre wohl eine bessere Bezeichnung.

In „Box“ hat eine Frau komische Träume davon, dass sie im Eis in einer Box eingesperrt ist. Der Film beginnt dies Geheimnis aufzulösen jedoch bietet er dann am Ende eine ziemlich starke Wendung, über deren Sinn ich noch heute…sinniere. Irgendwie passt das zu den Japanern, eine hohe Metaphorik da einzubauen.

„Dumplings“ handelt von einer Frau, die ihre Schönheit bewahren will und daher den Weg zu einer modernen Hexe sucht. Dort kriegt sie „Dumplings“ (eine Art Frühlingsrolle, nur in verschiedenen Varianten) vorgesetzt mit besonderem Inhalt. Unglaublicherweise ekelt sich sogar diese Chinesin vor dem Essen, was ich kaum glauben konnte. Insgesamt ein sehr westlicher Film. Und eklig.

„Cut“ stammt von dem selben Regiesseur wie „Old Boy“ und sein Stil ist auch unverkennbar im Film eingebracht. Ein Schauspieler rächt sich an seinem Regiesseur indem er seiner Frau 5-minütlich einen Finger abhakt. Ein kleiner Sidegag auf Park-Chans Lieblingsthema „Rache“ taucht auch auf und natürlich das üblich psychologische Spielchen: „Wer ist hier der echte Irre?“

Alle Filme glänzen mit den üblichen Farbmetaphern und stilisierten Machart, so wie es sich gehört.

Mir persönlich hat „Cut“ am besten gefallen, der Schauspielermörder war einfach urlustig und das Ende ebenso wahnsinnig wie seine anderen Filme.

Was auch spannend war, war die Gegenüberstellung der drei Filme, wie jeder „Horror“ anders definiert und natürlich auch die drei unterschiedlichen Sprachen, wobei ich hier auch zum ersten Mal einen Film auf chinesisch gesehen hab. Ich glaube, mit dem japanischen kann ich mich aber am meisten anfreunden.