Dezember 2025

Endspurt auf der Arbeit mit ganz viel burn out. Dieser Monat hat nochmal alles abverlangt auf der Arbeit, aber zum Glück kamen hier einfach so viele Ausnahme-Situation hinzu, dass sich das nächstes Jahr nicht mehr so wiederholt. Der kleine Urlaub über die Feiertage war zu wenig entspannend und zu kurz. Immerhin gab es auch einige nette Termine, wie Frühstück mit den Kolleginnen, zwei Weihnachtsfeiern von der Arbeit her, Besuche bei/von Freund:innen, leckeres Essen beim Lieblings-Italiener und zum Schluss ein sehr schönes Nerdvester.

Spiele: Ich hab Cozy Grove im Nintendo Sale gekauft und ich liebe das Spiel sehr. An Brettspielen war der Monat auch toll, wir haben Arche Nova, Flügelschlag, Pandemic Legacy Zero und einige mehr gespielt. Bin zufrieden.

Bücher: Der Dezember endete mit 11 Büchern, wow. Und dann waren auch so viele tolle dabei.
– The Humans von Matt Haig: nicht was ich erwartet habe, der auf dem Klappentext erwähnte Hund hatte zu wenige Auftritte, aber trotzdem hat mir das Buch sehr gefallen
– Supersonic/ Oasis: eine Sammlung der Interviews, die es in den Film geschafft haben und noch weitere. Die Bruder wurden separat interviewed, der Zusammeschnitt im Buch ist schon lustig, beispielsweise wie Noel ausführlich berichtet, wie schlimm es war sich mit Liam ein Zimmer in der Kindheit zu teilen und Liam dazu nur sagt: „It was alright.“ Jetzt habe ich Lust den Film nochmal anzusehen.
– Atmosphere von Taylor Jenkins Reid: Ihre Bücher fand ich bisher alle toll, aber irgendwie war die Romance hier besonders schön. Ich möchte eine Serie dazu!
– The Everlasting von Alix E. Harrow: wow, was für ein Plot, unglaublich gut geschrieben und die Romance mal etwas anderes, der hagere Wissenschaftler trifft auf eine legendäre Ritterin.
– Zeremonie des Lebens von Sayaka Murata: wer Murata kennt und mag, wird hier nicht enttäuscht werden.
– Demenz von Dietrich Grönemeyer: habe ich nicht in der Familie, aber das Buch hat mich dazu inspiriert einen Tai Chi Kurs zu machen und generell war es sehr spannend, mehr über Demenz zu erfahren.
– Gewässer im Ziplock von Dana Vowinckel: ich würde es als Jugendlektüre bezeichnen, es geht um eine Teenagerin, eine Jüdin in Deutschland mit einem Israelischen Vater und einer amerikanischen Mutter. Hat mir sehr gut gefallen.

Serien:
– Death By Lightning (Netflix): Miniserie mit starkem Cast über einen US-Präsidenten, den niemand mehr kennt.
– The Beast in Me (Netflix): Ich liebe Claire Danes und auch diese Miniserie mit ihr war einfach wundervoll.
– Cabinet of Curiosities (Netflix): Anthologie-Miniserie von Guillermo Del Toro, fand ich bisher ganz nett gemacht.
Außerdem liefen noch Emily in Paris (warum), Pluribus (noch immer gut), Palm Royale (okay).

Filme:
– Knives Out – Wake Up Dead Man: Stabil gut, aber langsam ist diese ganze murder mystery concept für mich etwas ausgelutscht
– The Woman in Cabin 10: Den Plottwist hatte ich leider sofort am Anfang erraten und das heißt nichts gutes, insgesamt war der Film aber trotzdem ok.
– Troll 2: die Fortsetzung hätte man besser sein lassen sollen.
– 28 Years Later: meine Erwartungen waren sehr niedrig, der Film hat mich dann doch positiv überrascht, was sicher auch mit an Ralph Fiennes‘ Rolle lag
– The Babadook: ein Horrorfilm, der aber eigentlich eher ein Familiendrama um eine überforderte Mutter sein soll. Fand ich ganz gut.
– Hobbit: ich weiß, es ist schick sich darüber zu empören, wie das Buch so dünn ist und man darüber drei Filme machte, aber ich find die Filme (bis auf die humoristischen Ausuferungen mit den Zwergen) ganz gut, weil hier diverse Geschichten rund um Mittelerde aufgenommen wurden
– Lord of the Rings: ja, noch immer großartig, wenn auch aufgrund der Länge ich ihn nächstes Mal doch über einen größeren Zeitraum splitten würde. Aragorn noch immer der beste male character ever, was auch daran liegt, dass Viggo Mortensen etwas von seinem weirden Charakter einfließen ließ und diese Figur dann während der Dreharbeiten auch lebte. Abseits davon ist der Film einfach nur wundervoll, die Effekte, die größtenteils noch echtes Handwerk waren, die Schauspieler:innen, die noch kein Standard-Hollywood-Gesicht hatten und diese Geschichte, um Freundschaft, Loyalität und Gemeinschaft, die einfach nie nicht aktuell sein wird.