[Buch] Frankenstein; or, The Modern Prometheus

Einen der ersten Science-Fiction-Romane hatte ich nie vollständig gelesen: Frankenstein von Mary Shelley. 1818 wurde der Roman anonym veröffentlicht, Shelley war gerade erst 20 Jahre alt.  1823 erschien der Roman unter ihrem Namen. Shelleys Mutter, die Feministin Mary Wollencraft, starb kurz nach ihrer Geburt. Sie wurde von ihrem Vater William Godwin, einem Schriftsteller und Philosophen, erzogen und gebildet. Sie heiratete den Poeten Percy Bysshee Shelley, dessen Arbeiten sie auch redigierte. Als sie 19 war, verbrachte sie mit ihm einen Sommer in Genf u.a. mit einem der bekanntesten Vertreter der Romantik: Lord Byron. Dort entwickelte sie die Idee für den Roman Frankenstein, der größtenteils auch in Genf spielt.

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Previously on Firyar…Januar 2019

Der Monat war mit Umzugsarbeiten (nicht für mich) recht anstrengend und hinzu kam noch der Schnee, der ein paar logistische Probleme brachte. Ich fühle mich nach wie vor pudelwohl auf meiner neuen Arbeit und verspüre endlich wieder Energie und Lebenslust für andere Sachen. Zum Beispiel habe ich direkt zwei Urlaube gebucht, im Mai ein Kurztrip nach London mit einer Freundin, im August geht es für einige Tage ins verdammt teure, aber sicherlich auch schöne Norwegen. Außerdem hatten wir nette Termine in der Hundeschule und einige schöne Spielabende.  Alles in allem ein schöner Start ins neue Jahr, das für mich ganz im Zeichen der kleinen aber feinen Dinge stehen soll: lesen, spielen, Spaß haben. 🙂

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[Buch] We

Über Yevgeny Zamyatins Roman We bin ich irgendwann in einer Liste von dystopischen Romanen gestolpert. Der Roman ist 1921 fertig gestellt worden, wurde dann aber in der Sowjetunion als erstes Buch überhaupt verboten. Zamyatin schmuggelte es in den Westen, dort wurde We 1924 auf Englisch erstmalig veröffentlicht. Letztendlich durfte der Autor 1931 nach Paris emigrieren und starb dort 6 Jahre später in Armut. Zamyatin gilt als einer der ersten sowjetischen Dissidenten und sein Werk We als einer der ersten satirschen dystopischen Romane überhaupt. In der Schule haben wir zwar das Thema dystopische Romane behandelt, von dem russischen Werk erfuhr ich jedoch nichts. Zeit also eine Bildungslücke zu schließen.

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