Der März war ein ganz schöner Monat. Ich hatte die letzten Einheiten meines Tai Chi Kurses. Insgesamt war der ganz ok und ich würde es an sich gerne weitermachen, aber dafür passen einigen Randbedingungen des Vereins, wo ich war, für mich nicht. Also vielleicht irgendwann mal woanders weiter machen. Außerdem hatte ich wieder Fußball, aufgrund der Krankheitswelle waren wir leider nur 4 Leute, aber haben die Zeit genutzt für Mini-Spiele, wovon ich eins zur Überraschung aller sogar gewonnen habe. Dann hatte ich noch diverse nette „Sozialtermine“ auf der Arbeit, alles in unterschiedlichen Konstellationen und verknüpft mit Essen, so mag ich das. Der März ist auch immer der Geburtstagsmonat, drei Freundinnen hatten die Ehre vor mir 40 zu werden, ich hab noch Schonfrist bis Mai. Bei einer Feier war ich Essen und dann in der Philharmonie bei einem Benefizkonzert, das ganz schön war. Die andere Feier verbrachten wir mit Kuchen und Spielen. Last but not least war ich bei einem lokalen Brettspieltreff, was sehr nett war und wo ich nun regelmäßig hingehen möchte.
Spiele: In Cozy Grove habe ich weitere Bärchen-Stories durchgespielt und versuche nach und nach alle Errungenschaften zu meistern. Außerdem ist Pokopia rausgekommen, was einen sehr schlimmen Suchtfaktor hat. Ich habe recht schnell alles zu dem Thema auf Social Media stummgeschaltet, damit ich nicht gespoilert werde und es in Ruhe spielen kann, das war eine sehr gute Idee. An Brettspielen habe ich meine Standards gespielt, sowie mit River of Gold und Frosted Blooms zwei neue Spiele ausprobiert. An letzteres denke ich noch immer, weil das schon ein gutes Puzzlespiel war. Aber ich fürchte, dafür finde ich tendenziell eher keine Mitspielerinnen.
Bücher:
Ganze 9 Bücher sind es im März geworden, darunter….
Schwindende Welt von Sayaka Murata. Wer ihr anderen Bücher mag, wird hieran vermutlich auch Gefallen finden.
Halbe Portion von Elisabeth Pape. Hier konnte ich die guten Reviews nicht so ganz nachvollziehen. Das Buch liest sich ok, ist eher wie ein Blog, aber am Ende fragt man sich, was das nun alles sein sollte.
Die Känguru-Rebellion von Marc-Uwe Kling. Genauso gut wie die Vorgänger, aber auch nichts neues. Habe es trotzdem gerne gehört.
Machtübernahme von Arne Semsrott. Als Angestellte im ÖD interessiere ich mich natürlich für eine Hilfestellung dazu, was passiert, wennes eine rechtsextreme Regierung geben sollte. Das Buch beschreibt sehr viele Szenarien, liefert ein paar kleine Tipps, aber wirklich gestärkt fühle ich mich nicht. Trotzdem lesenwert.
All die Liebenden der Nacht von Mieko Kawakami. War ganz ok und ich liebe Geschichten, die in Japan spielen, aber auch hier fehlte mir irgendwie die Substanz.
Die Ausweichschule von Kaleb Erdmann. Es geht hier um den Amoklauf in Erfurt, der zu meiner Schulzeit passierte, aber ich erinnere mich nicht so wirklich an meine Eindrücke damals. War eine gute Aufarbeitung, auch wenn mich der Schreibstil etwas nervte.
Throne of Glass – Band 5 der Reihe von Sarah J. Maas. Ich hasse meinen Komplettierungsdrang und diesen vage Hoffnung, dass die Reihe doch irgendwann mal gut wird. Band 5 fand ich jedenfalls wieder langweilig und kann mit allen Charakteren nichts anfangen, sie wirken beliebig austauschbar. Ich furchte, ich werde trotzdem noch die restlichen zwei Bände lesen bzw. hören… immerhin ist der nächste Band wohl komplett auf den einzigen Charakter fokussiert, den ich halbwegs interessant fand.
Serien:
Im März habe ich nicht ganz so viele Serien geguckt. Es ging weiter mit Ghosts, was langsam seinen Reiz verliert, sowieso Bridgerton, das sehr erwartbar ist, aber besser als die vorherigen Staffeln war. Außerdem habe ich Upload endlich weiter gesehen, konnte mich an kaum etwas erinnern, war aber auch egal. Die Serie war schon immer eher durchschnittlich und das Ende ok, aber irgendwie wirr. Danach ging es mit The Connors weiter, auch hier habe ich das Serien-Ende erreicht. Es war insgesamt eine schöne Fortsetzung von Roseanne und ich bin etwas traurig, dass diese Serie nun endgültig zu Ende ist, ich mochte insbesondere Darlene und Jackie sehr. Jetzt habe ich Lust nochmal das Original anzuschauen, man muss da nur ausblenden, dass die echte Roseanne leider in rechte Schwurbelgewässer gesegelt ist.
Filme:
Weapons – langweiliger bro movie.
One Battle After Another – Unglaublich anstrengender Anfang mit TikTok-artigen Schnitten. Die Story ganz ok, Leonardo DiCaprio halbwegs zu ertragen, aber den Hype um den Film verstehe ich nicht.
Sinners – Hype begründet, sehr cooler Film. Man sollte nur am besten im Vorfeld nichts darüber wissen.
Predator Badlands – Dafür, dass ich das Franchise nicht kenne und alles was ich kennengelernt habe, dann eher doof fand, fand ich den Film an sich trotzdem ganz gut.
Louis Theroux: Inside the Manosphere – Ein unscheinbarer Standard-Mann entlarvt Alpha-Bros, die vor ihm in Interviews kuschen und Angst zu haben scheinen. Gute Doku.
Hoopers – Überraschend gut und unterhaltsam. Bonus: niedliche Biber.
