[Serie] Sex Education

Aufmerksam geworden auf die Serie bin ich dadurch, dass Gillian Anderson mitspielt und das ist natürlich ein Grund, zumindest mal reinzuschauen. Sie spielt dort die Sextherapeutin Jean, die alleine mit ihrem Sohn Otis lebt. Dieser ist unerfahren und eher ein Außenseiter, trotzdem gründet er mit der rebellischen Maeve eine „sex clinic“, in der er seine Mitschüler*innen zu ihren sexuellen Problemen berät. Gut, dass Gillian Anderson mitspielt, sonst hätte mich die Prämisse eher nicht zum Einschalten bewogen.

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Previously on Firyar…Dezember 2018

Und schwupps war 2018 vorbei. Ich bin in das Jahr mit viel Sorge und Bauschmerzen gegangen, habe Ballast und Frust aus 2017 mitgenommen. Mein alter Job war nicht an sich stressig, aber die Umgebung machte mich depressiv und raubte mir alle Energie. Mittlerweile habe ich den zweiten Monat auf meiner neuen Arbeit hinter mir, im Dezember gab es zwei Weihnachtsfeiern und eine Veranstaltung für die neuen Tuvis (Mitarbeiter*innen Technik und Verwaltung). Ich bin nach wie vor sehr glücklich über diese Stelle und habe endlich auch nach der Arbeit den Kopf frei und wieder Energie für andere Dinge, zB. das Sortieren meiner Fotosammlung mit Photoshop Elements. Es gab einige Spieleabende, viel gutes Essen und unsere erste Trainingsstunde in der Hundeschule. Außerdem bin ich Horizon Zero Dawn verfallen, nachdem ich No Man’s Sky wegen der winzigen Texte aufgegeben habe. Bei HZD gibt es das Problem nicht, das Spiel hat eine atemberaubende Grafik und noch dazu eine interessante Story. Und es ist nicht zu schwer. Der Dezember war also ein schöner, ruhiger Jahresausklang. (Mit Ausnahme von Silvester, auch unser Hund findet Feuerwerk sehr sehr doof).

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2018 Jahresrückblick

Meine diesjährige Lesechallenge von 30 Büchern habe ich erfüllt. Ich habe vor allem Sci-Fi gelesen und es war insgesamt ein schönes und bereicherndes Lesejahr. Meine drei Favoriten: All Systems Red von Martha Wells, A closed and common orbit von Becky Chambers und Dawn von Octavia E. Butler. Alle Bücher gehören zwar zu Reihen, lassen sich aber auch als Einzelband lesen. Auch eine Erwähnung wert sind Skyward und das grandiose Oathbringer von Brandon Sanderson. Flop des Jahres war Breakfast of Champions von Kurt Vonnegut, das ich abbrechen musste, weil es sich wie ein Twitter-Account eines alten wirren Mannes las. Wie auch schon letztes Jahr habe ich etwa 50:50 männliche und weibliche Autorinnen gelesen, ohne da bewusst zu steuern. Für mich trotzdem erwähnenswert, da ich früher keine Bücher von Frauen gelesen habe. Was ich mir für das neue Lesejahr vornehme: Bücher von Autor*innen lesen, die nicht aus der „westlichen Welt“ sind. Dafür steht z.B. schon Cixin Lius Three Body Problem auf der Leseliste.

Mal gucken, ob sich meine Statistik bezüglich der Seitenzahl fortsetzt und ich nächstes Jahr wieder über 11.000 Seiten schaffen. 2019 möchte ich 2-3 Bücher im Monat lesen.


In der Serienwelt fehlen mir große Drama-Serien wie Breaking Bad und ich habe auch nicht mehr das Gefühl an einem tollen Überangebot zu ersticken. Trotzdem kam ich auf gut 472 Stunden Serienzeit. Es gab einige gute Serienfortsetzungen (Glow, One Day at a Time, Atypical, OITNB, Bojack Horseman), die größte Enttäuschung war die zweite Staffel von Westworld, weil es viel zu wirr wurde. Gute Neuentdeckungen aus dem Bereich Sci-Fi: Altered Carbon, Colony, Lost in Space und allen voran die Mockumentary Mars. Außerdem unterhaltsam: Good Girls und Aggretsuko. Eine kleine Überraschung war die britische Serie Troy (ich werde die Szene mit dem random Strauß nie vergessen). Meine liebste Serie 2019 ist aber Jane The Virgin, weil sie mich sehr gut unterhalten hat, liebenswert mit den Tropen von Telenovelas spielt und noch dazu tolle Charaktere hat. Sie ist auch die einzige Serie, auf deren neue Staffel ich sehnsüchtig warte.


Auch bei Filmen dominiert das Genre Sci-Fi/Fantasy: Colossal, Annihilation, Extinction und I Kill Giants fand ich toll. Im Kino war ich dieses Jahr glaube ich nur einmal und dort sah ich auch den besten Film des Jahres, BlackKklansman. Gäbe es mehr von solchen Filmen, würde ich vielleicht nicht nur auf 32 Stunden an Filmzeit kommen.


Zum Schluss zu den besten Brettspielen des Jahres 2018. Dazu gehört ausnahmesweise tatsächlich mal das Spiel des Jahres 2018: Azul. Meine Favoriten sind aber Star Trek Ascendancy und Twilight Imperium 4th Edition, beides ganz tolle Sci-Fi-Spiele, die mir viel Abwechslung und immer neue Herausforderungen bieten. Nicht zu verachten war Charterstone, auch wenn das Spiel nicht so rund war wie andere Spiele von Stonemaier Games. Auch gefallen haben mir Terraforming Mars, Carpe Diem und Forbidden Sky. Die Enttäuschung des Jahres wird wohl Discover: Lands Unknown sein.
Für meinen Geschmack habe ich 2018 viel zu wenig gespielt und möchte das im nächsten Jahr unbedingt ändern. Eine Maßnahme dafür ist schon getroffen: Im Frühjahr wird ein Ferienhaus mit Freunden bezogen und dort ein langes Wochenende nur zum Brettspielen genutzt.