Januar 2026

London vibes in the area. Again. Diesmal war ich allerdings touristisch unterwegs mit dem Freund in der Gegend um den Tower herum. Nach keine Ahnung wie vielen Besuchen in London bin ich dann zum ersten Mal über die Tower Bridge gegangen! Besucht haben wir die HMS Belfast, wo ich vor allem den Maschinenraum sehr spannend fand, da man wie ein kleines Kletteräffchen da herumturnen musste, um über die schmalen Leitern und enge Gänge zu kommen. Außerdem haben wir die Cutty Sark besichtigt, ein großes Segelboot. Besonders daran ist, dass der Rumpf komplett aufgebahrt ist, sodass man darunter herlaufen kann. Ein sehr schöner Kurztrip, wo sogar das Wetter mitspielte. Natürlich gab es übliche kulinarische Leckereien von Wagamama, The Ivy und dem besten Matcha-Laden (der hoffentlich niemals von Instagram-Tourismus überrannt wird, das ist ja furchtbar).
Der Januar stand weiter im Zeichen des Bootes, es ging zur Messe Boot nach Düsseldorf. Einmal abartig riesige Mega-Yachten anschauen, aber es gab auch in den unteren Preiskategorien nette Boote, wo ich mich schon durch die Nordsee cruisen sah, mit den Doggys und ihren flatternden Öhrchen auf der Sitzbank.
Ansonsten habe ich versucht mein etwas vernachlässigtes Sozialleben wieder aufleben zu lesen. Das fand die letzte Zeit vorwiegend in London statt, wo ich es so schön fand mit der Freundin Ausflüge zu machen, durch Parks zu flanieren, in neue Restaurants und Cafés zu gehen und das ja eigentlich auch Zuhause machen könnte. Generell mehr machen und nicht mehr jeden Nachmittag komplett versacken. Ist noch nicht so ganz gelungen wie gewünscht, aber immerhin bin ich in einem Tai Chi Kurs mit einer Freundin und hatte einen nicht ganz so peinlichen Einstand beim Feierabend-Fußball auf der Arbeit. Ein paar Dinge konnten meine Füße noch, aber an der Zielgenauigkeit muss ich noch arbeiten.

Spiele: Ich habe The Roottrees are Dead durchgespielt, das war ein sehr tolles Detektivspiel mit lustigen Features. Außerdem bin ich voll in Cozy Grove drin.

Bücher:
Meine Enttäuschung des Monats war The Mermaid and Mrs Hancock von Imogen Hermes Gowar. Ja, es ist gut geschrieben, aber ich fand es so langweilig und belanglos. Zumal die Mermaid eher symbolischer Natur war. Besser als gedacht fand ich dagegen Katabasis von R.F. Kuang. Gut geschrieben wie immer, hätte etwas kürzer sein können, aber trotzdem hat es mir sehr gut gefallen. Quicksilver von Callie Hart wirkt wie ein Klon von Sarah J. Maas‘ Büchern, mit einem Protagonisten der in einer Welt voller fae Namen ernsthaft Kingfisher heißt. Trotz aller Kritik hab ich es doch gerne gehört. Das verborgene Genie von Marie Benedict handelt von Rosalind Franklin, einer Wissenschaftlerin, die maßgeblich zur Entdeckung des Aufbaus der DNA beigetragen hat und aus der Geschichte quasi ausradiert wurde. Gut geschrieben und eine sehr interessante Persönlichkeit. Wer Eine Frage der Chemie mochte, könnte das auch mögen.

Serien:
Emily in Paris war mal wieder ein hate-watch. Die letzte Staffel von Stranger Things fand ich ok, das Ende auch, aber insgesamt eher enttäuschend und zum Vergessen. Die Anthologieserie Cabinet of Curiosities haben wir endlich zu Ende geschaut, fand ich ebenso enttäuschend und vielleicht maximal zwei der Geschichten gut. Zwischendurch habe ich den neuen Harlan Coban Run Away durchgesuchtet. Stabil wie immer, tolle Schauspieler*innen, aber insgesamt mir etwas zu unschlüssige Storyline. Dann haben wir die erste Staffel von Our Flags Means Death geschaut und ich war auch hier etwas enttäuscht, weil ich aufgrund der Begeisterung etwas besseres erwartet habe. Ähnlich mit Heated Rivalry, die Storyline war komisch aufgebaut und mir war das insgesamt zu wenig Story, aber trotzdem mag ich den Hype um die Serie. Tja, zahlreiche Enttäuschungen. Bis auf Traitors UK. Ich habe in London zufällig reingeschaut und war sofort hooked. Ich bin noch nicht ganz durch mit der Staffel, aber liebe bisher alles, die Wendungen, die Charaktere und vor allem die Moderatorin. Zuguterletzt habe ich Pluribus zu Ende geschaut, gefällt mir weiterhin sehr gut.

Filme:
Am 1. Januar haben wir den letzten Teil der Herr der Ringe Reihe gesehen, war schön wie immer und die UHD Version gibt nochmal echt viele Details her. Der andere Film war Bridget Jones: Mad About the Boy. Ja war ok, aber auch nicht mehr.