Februar 2026

Wieso fühlt sich der kürzeste Monat des Jahres immer so lang und ewig an. Immerhin endete er mit ein paar Sonnenstrahlen, das ewige kalte und teils auch nasse Wetter hat meine Stimmung richtig runtergezogen. Rückblickend war der Februar aber ganz ok, mein Highlight war auf jeden Fall das Blossoms Konzert, es war so schön, wäre am nächsten Tag gerne nochmal gegangen und fürchte, ich muss sie auch mal in England besuchen. Mit dem Tai Chi Kurs ging es weiter, es ist nicht mehr ganz so überfordernd wie anfangs und ich kann mir die Sequenz halbwegs merken… entspannend finde ich es aber noch immer nicht, teilweise meldet meine Uhr sogar Stress. Aber da die Sequenz schnell zu machen ist, kann ich es gut in den Alltag integrieren und mache das einfach aus Prinzip, vielleicht kommt ja ein Funke Entspannung durch. Außerdem habe ich wieder Fußball gespielt, mit neuen Schuhen und diesmal sogar zwei Tore gemacht. Und ganz oft die Mitte des Torwarts getroffen! Und dann waren doch noch einige nette Treffen mit Kolleginnen und Freundinnen.

Spiele: In Cozy Grove habe ich die ersten Bärchen-Stories durchgespielt. Außerdem habe ich im Sale von Square Enix Paranormasight The Seven Mysteries of Honjo gekauft. Es ist mehr visual novel als Spiel, aber hat noch genug Spiel- und Detektiv-Anteile um mich zu fesseln. Außerdem mag ich die Art, wie die Geschichten aufgebaut sind und mich doch oft sehr überraschen. Bei Final Fantasy Tactics habe ich mich ergeben und auf „leicht“ umgestellt, weil ich keine Nerven und vor allem keine Zeit habe, das Spiel ewig zu optimieren.

Bücher:
Das war ein ganz guter Bücher-Monat. Von Robin McKinley habe ich Beauty gelesen, es ist von 1978, also quasi ein Vorreiter der Romantasy und des Retellings von klassischen Mythen und Märchen. Hat mir gut gefallen. A Head Full of Ghosts von Paul Tremblay war genau mein Fall, es ging um eine Familie, wo eine Tochter (vermutlich) Schizophrenie entwickelte, diese aber als Besessenheit eines Dämons interpretiert wurde und man sogar eine Reality Show um die Austreibung herum machte. Odinskind von Siri Pettersen fand ich eher durchschnittlich. Vielleicht lag es daran, dass es auf deutsch war, aber norwegisch kann ich nicht nunmal nicht lesen. Breasts and Eggs von Mieko Kawakami war eher nicht mein Fall, was vermutlich daran liegt, dass es sich primär mit Mutterschaft beschäftigt. The Penelopiad von Margaret Atwood war eine interessante neue Betrachtung der alten Sage um Odysseus und seiner Frau Penelope, aber insgesamt bin ich einfach kein Fan von antiken Stoffen. Schwindene Welt von Sayaka Murata war so, wie man einen Roman von Murata erwartet. Das Buch wird auf Goodreads wegen einer Passage am Ende ziemlich abgewertet, ja, es war hart, aber ich fand es nur konsequent.

Serien:
Ich habe von ein paar Serien das Finale gesehen. Palm Royale war sehr schön aufgelöst. Sex and the City: And Just Like That verlor sich in langweiliger Belanglosigkeit und leider ebenso Queer Eye mit eher langweiligen letzten Fällen und gefühlter Lustlosigkeit bei allen. Die zweite Staffel von Fallout fand ich ganz nett, aber auch sehr verwirrend mit der ganzen alternativen Historie. Weiter ging es auch mit Ghosts und Shrinking, beides gute, kurzweilige Shows. Ebenso haben wir die ersten Folgen der vierten Staffel Bridgerton geschaut, die finde ich bisher besser als die vorherige. Mein absolutes Highlight war aber die 4. Staffel von The Traitors UK. Ich fand die Serie mit ihren Wendungen und den tollen Charakteren so herausragend, dass ich kaum glauben kann, dass das „nur“ eine reality show ist. War bis zum Ende super spannend und ich hab sehr mitgefiebert.

Filme:
Sequels können doch ganz gut sein, wie Zootopia 2 beweisen konnte. Ich glaube es hat mir sogar noch einen Ticken besser gefallen als der erste Teil. Gespaltener Meinung bin ich bei
28 years later: Bone Temple. Ralph Fiennes‘ Rolle und Auftritt war grandios, den anderen Erzählstrang fand ich unkreativ und langweilig, weil er allein auf brutalen Bildern fußte.
Ganz toll war Hamnet, die ganze Ästhetik des Films hat mir gefallen, ebenso die großartige Performance von Jessie Buckley als Agnes Shakespeare.