Urlaubsmonat! Ich war nicht weg, aber hatte eine Woche frei. Der Urlaub startete schon gut mit einem Brettspieltag und anschließendem schönen Konzert von Franz Ferdinand. Dann gab es noch ein paar weitere schöne Brettspieltreffen, sowie auf der Arbeit eine Jubiläumsfeier mit einem wunderbaren Buffet. Außerdem geht es in einer Causa auf der Arbeit endlich weiter, nachdem es eine monatelange Zitterpartie gab, scheint sie jetzt auf dem Endspurt zu sein. Finally.
Spiele: Das war ein sehr schöner Brettspiel-Monat! Gespielt habe ich neben den Standards Clever und Azul auch Mischwald, Flügelschlag, Planet Unknown, Garum und 7 Wonders. Beim monatlichen Brettspieltreff konnten wir endlich Endeavor ausprobieren, was uns etwas zu gut gefiel. Es muss Platz im Regal geschaffen werden… und Rebirth von Knizia fand ich dann auch noch überraschend gut und werde es vermutlich mal in meine Sammlung holen müssen. Auf der Switch spiele ich nach wie vor alternierend Cozy Grove und Pokopia, wobei letzteres weiterhin sehr overwhelming ist und ich mir fasst wünschte, es gäbe nur eine Welt….
Bücher:
Keine Ahnung wie ich es geschafft habe, aber im April hab ich tatsächlich 12 Bücher beendet. Gut, es lag auch teilweise daran, dass ich einiges ausgeliehen hatte und unter Druck stand es zurückzugeben. Mein Lowlight war definitiv Everything I Know About Love von Dolly Alderton. Das Buch liegt ja immer sehr prominent in Buchhandlungen ausgestellt, deswegen wollte ich es doch mal unbedingt lesen und fand es dann leider extrem belanglos und langweilig.
Eine Hymne an das Leben von Gisèle Pelicot: Natürlich kein leichter Stoff, aber gut zu lesen und auch spannend, was Gisèles Lebensgeschichte Abseits von „dem Fall“ betrifft.
Margo’s Got Money Troubles von Rufi Thorpe: Inhalt sprach mich nicht so an, aber dann fand ich das Buch überraschend gut und hab es durchgesuchtet.
Girl on Girl – How Pop Culture Turned a Generation of Women Against Themselves von Sophie Gilbert: es ist genau das, was der Titel verspricht, vor allem eine chronologische Rekapitulation. War ganz interessant, mit anderem Blick in die Vergangenheit zu tauchen.
Gittersee von Charlotte Gnauß: ein Jugendroman über ein Mädchen, das in der DDR aufwächst und deren Freund eines Tages verschwindet. Fand ich ganz gut, nur mit dem Ende war ich sehr unzufrieden. Aber ähnliche Probleme mit der Art, wie das Ende gestrickt wird, hatte ich schon bei anderen neuen deutschen Romanen.
„Frauen Literatur“ von Nicole Seifert: eine Abhandlung darüber, wie mit Literatur von Frauen umgegangen wurde. Für mich vor allem eine große Liste an Büchern, die ich noch nachlesen muss. Sollte man mal gelesen haben.
Yesteryear von Caro Claire Burke: Definitiv mein Highlight, ich habe das so durchgesuchtet. Es war komplett anders als erwartet, aber ich fand die Richtung, die das Buch ging super. Freue mich schon wahnsinnig auf die Verfilmung.
Serien:
Es geht endlich weiter mit For All Mankind. Auch wenn ich gefühlt 80% vergessen habe, ich mag die Serie nach wie vor und finde den Plot super spannend. Außerdem habe ich die dritte Staffel von Shrinking geguckt und dachte, das wäre das Serienfinale, weil es so abgeschlossen wirkte, aber es geht wohl weiter. Besonders schön war der Gastauftritt von Michael J. Fox. Die vierte Staffeln von The Bear habe ich auch gesehen, ähnliches Problem hier, dass ich mich an das vorherige Geschehen kaum erinnere. Aber trotzdem hat die Serie viel Spaß gemacht. Dann habe ich noch Hacks endlich weitergeguckt, eine nach wie vor sehr tolle Comedy. Und die ersten Folgen der dritten Staffel Euphoria sind draußen, juhuu. Last but not least haben wir mit The Pitt angefangen, was schon einen hohen Suchtfaktor hat. Dabei hatte ich eigentlich keine Lust auf eine weitere Arzttermin, wo ich schon bei Grey’s hinterher hänge.
Filme:
Wuthering Heights: Hat mir sehr gefallen und war schon ziemlich hot, ist aber nur etwas für Leute, die so campy Filme wie Saltburn auch mögen. (Suprise, ist auch von der gleichen Regiesseurin Emeral Fennell)
Project Hail Mary: Ich habe schon das Buch sehr geliebt und den Film fand ich auch gelungen. Schön, dass es mal wieder humorvolleren Sci-Fi gibt, ohne dass es direkt in (zu viel) Klamauk abdriftet.
Downton Abbey: The Grand Finale: War ein schönes Wiedersehen und gleichzeitig der endgültige Abschied, aber es wirkte einfach nicht so intensiv wie der vorherige Film, wo wir uns von Violet Crawley verabschiedet haben.
Good Luck, Have Fun, Don’t Die: Komplett irre und abgefahren, am Ende war er mir ein bisschen zu sehr… auf ein bestimmtes Thema fixiert, das mit dem Holzhammer der Zuschauerin eingehämmert werden sollte. Aber hat Spaß gemacht, es zu schauen, v.a. weil der Cast grandios war.
