Retrospektiv fühlte sich mein Lieblingsmonat wirklich voll an. Mit einer Freundin hatte ich einen schönen Museumstag in der Yayoi Kusama Ausstellung, die doch deutlich größer war als ich es mir vorgestellt hab. Danach gab es leckere Snacks im Botanischen Garten. Meinen Geburtstag hab ich nicht ganz so spektakulär verbracht wie gewünscht, aber immerhin war das Wetter schön genug für einen tollen Vormittag am See mit den Hunden. Wir waren im Mai auch direkt ein zweites Mal da und ich hoffe wir machen das noch öfters! Das eigentliche Geburtstags-Highlight folgte dann einige Tage später mit einer Reise nach Paris mit zwei Freundinnen. Leider wurde ich davor krank, sodass ich mich irgendwie mit Wick Daymed über Wasser gehalten habe. Aber trotzdem fand ich es sehr schön, das Hotel war perfekt und ich würde gerne nochmal hin um den Louvre zu besuchen und dann mehr in dem Viertel meines Hotels zu erkunden. Die touristischen Sachen hab ich ja quasi abgefrühstückt.
Es gab auch einige gesundheitliche Termine, die alle positiv verlaufen sind und hoffentlich einige meiner Beschwerden etwas lindern. Außerdem hatte Franco seinen Termin bei der Kardiologin und tatsächlich hat sich sein Zustand sogar gebessert im Vergleich zum letzten Mal.
Last but not least tun sich weiter Dinge auf der Arbeit, die hoffentlich im Juni finanlisiert werden können.
Spiele: Ich spiele noch immer an Pokopia und bin ehrlich gesagt etwas genervt von der Main Story, aber kann die auch nicht ruhig beiseite lassen. Bei Cozy Grove suchte ich weiter vor mich hin und versuche alle Abzeichen zu knacken. Außerdem haben der Freund und ich Lego Horizon Zero Dawn auf der Playstation angefangen, was ein schönes, entspanntes Couch Coop ist. An Brettspielen habe ich nicht so viel gespielt, aber natürlich mal wieder alle Clevers, Flügelschlag und meine neuen Erweiterungen zu Planet Unknown.
Bücher:
Ups, auch wieder recht viel konsumiert mit insgesamt 11 Büchern. Hier eine kleine Auswahl.
Nobody’s Girl von Virginia Roberts Giuffre: Die inzwischen verstorbene Virginia berichtet von ihrer Zeit als Opfer von Jeffrey Epsteins und seiner Partnerin Ghislaine Maxwell. Zusätzlich tragisch ist, dass Virgina später auch von ihrem Ehemann misshandelt wurde, was man im Vorwort des Bruders erfährt, aber nur in ganz kleinen Schnipseln in ihren Memoiren rauslesen kann. Ein sehr berührendes Buch.
The Easy Life in Kamusari von Shion Miura: Fand ich ehrlich gesagt sehr langweilig, selbst für eine cozy novel.
Shroud von Adrian Tchaikovsky: Einer meiner liebsten Sci-Fi-Autoren und zu recht ein gefeiertes Buch. Hat mir sehr gefallen!
Effie Briest von Theodore Fontane: Ja, war ok, aber nicht sonderlich spannend. Außerdem find ich es immer weird, wenn alte Männer über teenager Mädchen schreiben. (Wir haben in der Schule das Genre auch behandelt, aber mit Kabale und Liebe von Schiller)
Platform Decay von Martha Wells: Hat mir nicht so gut gefallen wie die anderen Teile, aber vielleicht lag es auch daran, dass ich es als Audiobuch gehört hab und für Murderbot eine männliche Stimme unpassend finde. Ich hab Murderbot immer als tiefere weibliche Stimme vorgestellt.
Ich habe außerdem eher durch Zufall zwei Ernährungsratgeber bei Migräne gelesen. Dein Ernährungsratgeber bei Migräne fand ich nicht so gut, es ging mir letztendlich zu sehr um low carb. Migräne Doc war da deutlich differenzierter und die Autorin auch qualifizierter. Letztendlich muss natürlich jede für sich selbst schauen, was gut funktioniert und was nicht. Bei mir wird Migräne nicht durch spezielles Essen getriggert, aber durchaus durch zu wenig Essen. Und es muss immer eine gezuckerte Cola im Kühlschrank sein, die hilft gut bei Vorstufen.
Serien:
For All Mankind: Das Staffelfinale von der 5.Staffel war ziemlich unrund, da wurde sehr viel geschummelt und quetscht, damit timelines aufgehen. Ist mir aber egal, denn ich mochte den Plot insgesamt sehr, auch wenn es Abschiede gab.
The Pitt: Wir haben direkt die zweite Staffel durchgesuchtet, für mich schon defintiv die Serie des Jahres. Tolle Charaktere (shoutout an Dr. Robby, Dana und Dr. King), großartiges Erzählformat.
Hacks: Hier habe ich endlich aufgeholt und Staffel 4 und 5 geschaut. Nach wie vor eine der besten Comedys der letzten Jahre.
Euphoria: Ich kann die Kritik an Staffel 3 sehr verstehen, es wirkt doch übertrieben sexualisiert, dazu werden die Charaktere einfach nur gequält und der Zeitsprung von Staffel 2 bleibt weird. Aber ich mag Zendaya nach wie vor sehr.
Filme:
Remarkably Bright Creatures: Ich wusste gar nicht, dass es diesen Film gibt, bis ich ihn zufällig gesehen habe. Ich fand die Umsetzung sehr gelungen und den Film genauso schön wie das Buch.
The Menu: Vom Genre her ist der Film eindeutig der Kategorie crazy rich people zuzuordnen. Ralph Fiennes hatte wohl genauso viel Spaß in dieser Rolle wie in 28 Years Later.
The Naked Gun: Ob es letztendlich nur PR war oder nicht, die Romanze zwischen Liam Neeson und Pamela Anderson war schon sehr cute und wirksam,, denn allein deswegen habe ich den Film angesehen. Er schafft es genau so einen Blödelhumor wie das Original zu haben. Nicht so ganz mein Humor, aber es war kurzweilig und unterhaltsam.
Dust Bunny: Kategorie „Weirde Filme mit Mads Mikkelsen“, man kriegt, was man erwartet!
