[Serie] Dear White People

Die Netflix-Serie Dear White People basiert auf einem Film aus 2014, den ich noch nicht gesehen habe. Sie spielt an einem fiktiven Ivy League College und zentriert sich auf eine Gruppe von schwarzen Studenten, die im gleichen Gebäude wohnen. Die Serie behandelt gesellschaftliche Probleme durch Rassismus, aber auch die privaten Sorgen und Kämpfe der Studenten. Vorweg gesagt: Dear White People setzt sich zwar mit ernsten Problemen auseinander, hat aber trotzdem eine gewisse Leichtigkeit und einen feinen Humor, die sofort zum binge-watchen einladen. Hinzu kommen noch tolle, individuelle schwarze Charaktere, die anders als in anderen Serien kein wandelndes Klischee sind.

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[Buch] The Handmaid’s Tale

Nachdem Trump zum Präsidenten der USA gewählt worden war, gab es zahlreiche Verweise auf 1984, das Buch von George Orwell war zeitweise auf Amazon ausverkauft. Parallelen kann man sicherlich finden, aber ich fand die Vergleiche zu 1984 nie ganz passend. Am Rande fielen aber auch die Namen anderer Buchtitel: The Parable of the Sower, welches ich schon deutlich aktueller fand, und The Handmaid’s Tale.

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[Buch] The Immortal Life of Henrietta Lacks

11.000 Patente, 75.000 wissenschaftliche Artikel und 50 Tonnen Zellen. Erforscht werden Krankheiten wie Krebs und AIDS, Impfmittel, die Auswirkung von Radioaktivität und Giften, das Genom des Menschen. Und das alles mithilfe einer Zelllinie, die von einer einzigen Frau stammt: Henrietta Lacks. Ihre Zellen, nach ihren Initialen HeLa genannt, sind stark. Sie vermehren sich unaufhörlich. Sie sterben nicht. Sie kontaminieren andere Zellkulturen. Sie lassen Henrietta Lacks elendig an Krebs sterben. Was wie aus einem Sci-Fi-Horror klingt, ist Wissenschaftsgeschichte, eng verwoben mit dem Leben der Henrietta Lacks, ihren Kindern und dem Rassismus der USA der 50er.

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