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sich räkelnde KatzeUrlaubsbedingt sind die letzten Rückblicke ausgefallen, aber nun ist der dreiwöchige Urlaub leider vorbei und es geht weiter mit den Alltagsgeschäften. Meinen Rückblick zur Schottlandreise habe ich noch nicht fertig, aber er kommt vermutlich diese Woche noch. Die letzte Urlaubswoche verbrachte ich Zuhause, die Terrasse wurde weiter begrünt und Athena meldete sich mit Durchfall, der zum Glück wieder zurück geht.

Letzte Woche waren wir in Pets, der glücklicherweise doch noch in 2D OV lief. Leider stellte sich heraus, dass mal wieder alle guten Szenen im Trailer verbaut waren. Einige weitere Lacher gab es trotzdem, nur schade, dass der Film etwas zerstückelt wirkte und sich eher auf Minions-Niveau bewegte. Das ist nicht so mein Fall. Im Vergleich zu Disneys Zootopia, was wir vor dem Urlaub gesehen haben, fehlt mir der Pfiff und der tiefgehendere Humor mit Gesellschaftskritik. Naja, und als Tierhalter könnte man natürlich noch bemängeln, dass die im Film dargestellte Tierhaltung nicht artgerecht ist (kleine Käfige, Einzelhaltung).

Scythe mit 5 SpielernGespielt wurde natürlich auch. Diesmal konnten wir Scythe mit mehreren Spielern ausprobieren. Es ist weiterhin ein tolles Spiel und sehr spaßig, aber zu fünft empfand ich die Downtime mit 3 Stunden Spielzeit als etwas zu groß. Dadurch, dass das Spiel sehr „gerail-roadet ist“, man seine Züge also gut 5-6 Runden im voraus planen kann, ergibt sich selten die Situation, dass man reaktiv vorgeht. Das ist völlig ok bei 90min Spielzeit, bei 3h dauert es mir etwas zu lange. Außerdem war der Spielplan mir etwas zu überfüllt. Viel besser sah es da mit 4 Spielern aus, wie wir zwei Tage später feststellten. Der Spielplan war zwar auch gut gefüllt, aber nicht mehr so stark, dass man quasi immobilisiert war. Mit einer Spielzeit von 2h war die Partie noch in einem guten Rahmen. Eine ausführliche Review folgt noch. Außerdem gespielt wurden am Sonntag noch das lustige Partyspiel Codenames und Imhotep, einzuordnen als leicht strategisches Familienspiel. Beides tolle Spiele, die auch der Spiel des Jahres-Jury gefallen haben (was ja für mich sonst eher ein Kriterium ist, das gegen ein Spiel spricht *hust*).

2016 August Imhotep
Imhotep

Im Urlaub konnte ich endlich wieder einen Waterstones, eine britische Buchhandlungskette, aufssuchen. Ich liebe Buchhandlungen. Da ich aber fast nur englischsprachige Bücher lese, finde ich in deutschen Buchhandlungen wenig Interessantes. Die Cover und Titel sprechen mich selten an, die Leseempfehlungen finde ich misslungen. Im Waterstones komme ich mir aber wie im Paradies vor. Ich liebe ihre Einrichtung, wie Leseempfehlungen plaziert werden und dass auch „klassische“ wie Catch 22 ansprechend Literatur präsentiert wird. Schaue ich in die Fantasyabteilung (die nicht großartig getrennt ist von Sci-Fi), sehe ich direkt 4-5 meiner liebsten Reihen. Da der Freund ein Buch spendierte, habe ich mir Red Mars geschnappt. Ich wusste nicht, dass es ein älteres Buch ist. Das merkt man vor allem an der damals noch wichtigen Rolle Russlands und dem völligen Fehlen der Chinesen. Bisher gefällt es mir ganz gut, auch wenn es mit der moderneren The Expanse Reihe sicherlich nicht mithalten kann.

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Eclipse Raumschiffe der PlantaDiese Woche war aufgrund der hohen Temperaturen sehr unschön für mich. Ich hoffe, der Hochsommer hat jetzt sein Ende gefunden. Als Ausgleich war das Wochenende dafür um so schöner. Den Samstag verbrachten wir mit einem Grill & Play. Nach einem Jahr Abstinenz landet endlich wieder mein Liebling Eclipse auf dem Tisch, diesmal mit der Erweiterung Shadow of the Rift. Ich habe diesmal die Planta gespielt. Die neuen Schiffe aus dem Ship Pack One (siehe obiges Foto meiner Planta-Schiffe) haben alle sehr begeistert. Zwei meiner Mitspieler spielten die neuen Rassen aus der Erweiterung. Die gefielen mir richtig gut und nächstes Mal werde ich mich an einer versuchen. Das Spiel hat sehr viel Spaß gemacht, was auch daran lag, dass unsere Mitspieler ähnlich wie wir keine „Overthinker“ sind und damit die Runden flüssig und zügig voran schritten. Am Ende erreichte ich den zweiten Platz, alles aber sehr knapp und damit umso erfreulicher für alle. Zum Abschluss des Abends gab es noch eine Runde Imhotep. Wie schon zu zweit ist das Spiel schön kurzweilig und auf einem moderaten Level knifflig. Schade, dass es nicht das Spiel des Jahres geworden ist, das hätte es meiner Meinung nach mehr verdient als Codenames (und ich mag Codenames sehr!).

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2016 Juli Omega 7Auch diese Woche wurde wieder viel gespielt, nach dem ernüchternden Debakel zu Falling Sky gab es wieder Grund zu Freude. Wir haben Level 7: Omega Protocol getestet, was in Fachkreisen recht selten Erwähnung findet und in Deutschland schwer zu bekommen ist. Angefixt hatte uns der Brettspiel-Veteran Tom Vasel, der dieses Spiel zu seinen Lieblingen zählt. Zurecht! Es ist ein spaßiger und schnell zu erlernender Dungeon-Crawler im Sci-Fi Setting. Der besondere Clou: ein Spieler kommandiert die Aliens. Das erste Szenario hat richtig Spaß gemacht (nur nächstes Mal nehmen wir nicht mehr die einfache Stufe, so war der Sieg für mein Einsatzkommando recht unproblematisch) und ich freue mich auf weitere Partien. Vielleicht gefällt es mir auch so gut, weil es keine Erfahrungspunkte und Co gibt. Rein, Aliens killen und wieder raus 😀

Level 7 Omega Protocol
Restaurant Yamas

2016 Juli Imperial SettlersAm Wochenende waren wir Freunde besuchen. Es ging natürlich wieder zum Supergriechen Yamas nach Bochum, wo wir uns mit köstlichen Mezédes den Bauch voll schlugen. Sehr empfehlenswert, auch für Leute, die sonst keine Tapas und ähnliches mögen. Jedes Gericht ist für sich schon total lecker, aber noch schöner, wenn man verschiedenes ausprobieren und teilen kann. Gespielt wurde Imperial Settlers, was bis zum Schluss verdammt spannend blieb. Diesmal spielte ich mit den Barbaren und kam anders als sonst mit ihnen super zurecht. Übung macht doch den Meister, auch wenn ich nur auf dem dritten Platz landete.

2016 Juli Innovation

Enttäuschend fand ich die Erweiterung Echoes zu Innovation. Ich lag schon nach zwei Zügen sehr weit zurück. Das machte das Spiel sehr langweilig, weil es auch keine Chancen zum aufholen gab, wie es beim Grundspiel öfters der Fall ist. Die von mir gezogenen Echoes-Karten sowie die neu eingeführten Projekte entpuppten sich entweder als nutzlos oder einmaliger Booster, der für eine zweite Verwendung eher schädlich gewesen wäre.  Noch dazu nervte es mich, dass es nur eine neue Spielertafel gab, dh. man die mit den alten Regeln vor sich liegen hatte. Das Grundspiel ist wirklich klasse, aber die Erweiterung trübt den Spaß viel mehr als das es spannende Neuerungen reinbringt. Und ganz ehrlich, „Nudeln“ als Innovationskarte??

2016 ScytheEin Jahr gewartet, extrem gehypt und heiß begehrt: Sycthe. Es ist endlich angekommen! Zum Glück, denn es gibt auch Kölner, die es noch nicht haben. Ich bin extrem beeindruckt. Es ist eins der schönsten Spiele, die ich je gesehen hab. Das „echte“ Geld, die schönen realen Ressourcenmarker, die tollen Miniaturen, das ganze Layout. Außerdem war alles top eingepackt und die Spielbox ohne Macken.

Other news: ich binge-watche weiterhin die Gilmore Girls, für mich das erste Mal. Lorelai mag ich nicht wirklich, da war mir Lauren Grahams ähnliche Rolle in Parenthood sympathischer. Aber ich find Rory, Paris und Emily ganz toll. Und mag die Serie sowieso, auch wenn sie mich damals in deutscher Synchro überhaupt nicht ansprach. Außerdem hat Netflix letzte Woche die Serie Stranger Things online gestellt. Bisher habe ich zwei Folgen gesehen und bin schwer angetan. Steven Spielberg gepaart mit echtem Horror. Toll toll toll, endlich wieder eine spannende neue Serie!

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Aus dem Leben gegriffen